Freitag, der 13te

I’m crazy flowing over with Ideas.

Tja, Pechtag nech – das sind jetzt heute nicht wirklich die knallersten Songs der Big4, Let’s got to Bed und Love to hate you sind ganz okaye Cure und Erasure Songs, aber Little15 und Liberation sind vermutlich die langweiligsten Depeche Mode und Pet Shop Boys Singles in der Box.

Die von Alan Wilder gespielte Moonlight Sonata auf der B-Seite ist ein nettes Gimmick und die Chorus B-Seite Vitamin C ist supergeiles Vince Clark only gepiepste und gesummse – die Pet Shop Boys B-Seite ist belanglos und bei The Cure hab ich es schon wieder vergessen, was drauf ist während ich schrieb …

Morgen ist auch noch ein Tag.

Die mini 80er Party auf Kalenderhalbzeit

More than the Sound of the Atom Splitting

Boa Halbzeit, ganz schön weihnachtsstressig jeden Tag vier Sätze zu vier Platten zu machen aber heute sind zwei besondere dabei: Der Track des Jahres 1988 von den Pet Shop Boys und die sowohl weißeste als auch vielleicht beste The Cure Single Just like Heaven und die schlechteste B-Seite der Pet Shop Boys noch gleich mit.

Depeche Mode und Erasure kommen jeweils mit Frühwerken des zweiten Albums daher. Nette Songs, die es aber nicht in die Top 10 der entsprechenden Bands schaffen.

Wenn heute Abend mal 12 Minuten Zeit sind, dann werde ich mir die vier auch noch sehr gerne anhören.

Es muss wohl Liebe gewesen sein, aber jetzt ist es vorbei

From the Moment we touched till the Time had run out

Das ist keine schöne Geschichte von der Marie von Roxette, die diese Woche nach 17jährigem Krebsleiden verstarb. Insbesondere in den Spät80ern und Früh90ern sind Roxette nicht wegzudenken gewesen aus dem Pop/Rock.

Meine allererste Maxi-Kompakt-Scheibe war eben diese Pop-Rock-Ballade ohne die der Pretty Woman Film auch keinen Sinn gemacht hätte.

Baut ihr ein Denkmal Schweden!

Gerade eben auch die Greatest Hits angehört, naja – davon ist die Hälfte weder Great noch Hit, aber die andere Hälfte ist beides. The Look, Dangerous, Joyride, Spending my Time, Dressed for Success und vielleicht hab ich noch welche vergessen …

Zweimal Vince Clark am Elften Tag

Mit In my Arms und Just can’t get enough sind heute zwei Songs aus der Feder von Vince Clark am Start. Allerdings ist das ein 16 Jahre älter als das andere.

Dazwischen gab es sowohl die Hammer The Cure Single als auch die bombastische Pet Shop Boys Single auf der wir den ersten Track hören, den der eine Boy für den anderen Boy als Demostration seiner Künste schrieb. Hammer (wenn auch vermutlich noch stark überarbeiteter) Bewerbungstrack Chris Lowe!

Fantastische vier Letzte

Smells like teen spirit in your Room.

Hot Hot Hot, I love Saturday, In your Room und It’s alright sind jeweils die letzten Single Auskoppelungen aus ihren entsprechenden Alben. Pet Shop Boys und Depeche Mode haben ihren vierten Singles aus Songs of Faith and Devotion und Introspective nette Mixes spendiert, die anderen beiden kommen nahezu identisch ihrer Album Version auf der kleinen Platte daher.

Insbesondere It’s alright hat das damals so gut getan, dass ich den Song eigentlich erst ab der 7″ gut fand, da er auf dem Album irgendwie nur der anstrengende Abschluss ist.

Mit den Dummen, Dramen, Freitagen und Balanceakten

I’m with stupid, in love, in psychological drama an in the right balance

Ein bisschen der Außenseiter in diesem Megaquartett ist die Depeche Mode Single, die auf keinem Album, sondern ein Single-Collection-Bonus ist.

Die anderen sind die besten ihrer Art in den 80ern, 90ern und 00ern – die beste B-Seite bringt die Cure-Single mit.

Aber es ist ein fest, diese Songs alle zu hören heute!

Über Vögel, Nähe zu mir, Dingen die Zählen und Dingen die kurz unterbrechen

you got to work hard, if you want ending it all.

Wir haben hier die erste Depeche Mode Single, die ich je bewusst im Radio hörte, sowie das erst The Cure Lied, dass ich je gut fand und die Übersongs Chorus und Heart. Den Samstag könnte ich eigentlich einfrieren und die vier Songs ewig endlos hören, aber ich bin stattdessen den ganzen Samstag mit neun- bis zehnjährigen Fußball spielen …

Work Hard von Depeche Mode ist obendrein eine der besten Single B-Seiten im gesamten Schuhkarton.

Musik aus dem Kinderbuch

Life is peaceful there

Zum Nikolaus gibt es die beiden Monstersingles von Depeche Mode und den Boys, während The Cure und Erasure eher zwei Hiddenhits beisteuern:

Charlotte Sometimes der Song über Robert Smith’s Lieblingskinderbuch, welches ich tatsächlich einmal für den Hasenmann gekauft hatte als Mitbringsel damals …

Chains of Love die dritte Single von Innocent und der Track vor der Crackers International e.P. ist in dem ganzen geilen Zeugs immer etwas untergegangen – aber super.

Atmen, Fangen, Tanzen, Träumen

Running through my head secretly

Über Domino Dancing durfte ich 1988 ein Referat im Fach Musik machen. Dabei musste etwas über die Petting Boys (Fachwissen der Musiklehrerin), über die Aussage des Songtext und über die Struktur gesagt werden.

Tatsächlich war spektakulär, dass der Song so Latino-Holidy-mäßig klang und dass es diese Bridge gibt: When you look around you wonder

  • Breath of Life ist nicht meine Lieblingssingle von Erasure, aber auch nicht so doof wie Stars.
  • Catch ist eine meiner kürzesten Single-A-Seiten und eine wirklich witzige Auskopplung von KissMe KissMe KissMe
  • Dreaming of me hat eher eine sehr kuhle B-Seite – Ice Machine, die erst von Röyksopp nochmal richtig in meine Ohren zurückgekommen ist.

Wer hat recht, wer fährt, wer weint nicht, wer vergibt wem?

Or am I just dreaming?

Am dritten Tag ist die Vorabsingle zum 1994 Popspektakel Very von den Pet Shop Boys Can you forgive her? dabei. Während ich beim ersten Hören den Song damals nicht so kuhl fand, war ich allerdings von dem 3D Gedöns Video very angefläsht.

Zu Behind the Wheel hat jeder Geräuschverrückte einmal eine Kugel in einen Metallbehälter gelegt und sie darin in die Runde kullern lassen – ich sogar mit Mikrophon in der Mitte. Die beiden 12″ hab ich kurz vor der Pet Shop Boys Single bei Ralle gekauft – die 7″ ist mutmaßlich bei einem Massen7″ -Kauf @discogs dabeigewesen.

Zu den beiden anderen 7″es fällt mit nix ein, außer dass man sich das fragt ob das wirklich stimmt.

Der vier Giganten sieben Zoll Adventskalender 2019

Ich habe für dieses Jahr viermal 24 Siebenzollsingles aus dem Schukarton isoliert und somit für jeden Adventskalendertag die Möglichkeit, eine Pet Shop Boys, eine Depeche Mode, eine The Cure und seit letzte Woche auch eine Erasure Single zu hören. Alle sind alphabetisch sortiert und so startet es folgendermaßen:

I’m so happy that you’re mine

A Forest
A little Respect
A Question of Lust
Always on my Mind

Während die A-Seiten allesamt schon unschlagbare Meisterwerke der vier Giganten sind ist zwar die B-Seite der CureSingle nicht so der Hammer, aber Do I have to von den Boys hat es sogar zu einer Cover-Single von Humpe und Humpe geschafft und Christmas Island von Depeche Mode ist Thematisch gelungen. Erasure steuert hier mit Like Zsa Zsa Zsa Gabor eher ein witziges Stück bei …

In dem Garten beobachten

Das neue Trentemøller Album observe ist von seiner Grundatmosphäre eher novemberig, was ja auch schön ist für den November. Ein Lied lässt mich die Platte nun zum x-ten Mal wieder rausholen: In the Garden

Wenn das Bernhard Sumner oder Robert Smith singen würden, dann klänge es entsprechen nach The Cure oder New Order, aber so singt es Lina Tullgreen und so klingt der Song eher nach Console – aber wie es auch sei, sind alle drei Varianten kuhl und der Song ist richtig gut.

Die Restlichen neun Tracks sind artig auf zwei Scheiben, eine schwarze und eine weiß verteilt, recht lang und auch atmig und damit auch eher schwerkostig.

Jedentagleben

Ach ich weiß auch nicht, da kann ich jetzt gar nichts mit anfangen. Kaum Coldplay Gesang und Klang, dafür viel Weltmusiksounds und Chor. Mag ja sein, dass die Welt zum Leben an jedem Tag sowas braucht, um sich gemeinsam in den Weltfrieden zu singentanzen, aber hier zu Hause ist friedlich genug – will ich nicht wirklich mehr von hören.

Auch auf der Suche nach etwas Single/Radio tauglichem bin ich nicht so richtig fündig geworden. Orphans, der Vorabtrack ist jedenfalls genauso Weltgekreische, wie der Rest. Irgendwie war es kuhler als Chris noch alleine rumgeweint hat.

Das Cover muss man auch nicht aufhängen. Das nächste Coldplay-Album wird sicherlich besser. Ach so und auf so ein Konzert muss ich auch nicht gehen, aber Coldplay macht ja auch erst wieder Konzerte, wenn die Welt gerettet ist bzw man CO2-neutral Welttouren kann – das finde ich mal ein ordentliches Statement, das mich zumindest ein bisschen mit dem Konzept Everyday Life versöhnt.

Robbie Weihnachtsmann

Let it snow, let it snow, make it so

Wann hat man eigentlich fertig, wenn man sein erstes oder zweites Best of Album veröffentlicht, oder wenn man sein erstes Weihnachtsliederalbum rausbringt? Für Robbie Williams, der zum Jahrtausendwechsel schon zurecht noch im Rock/Pop-Himmel weilte, wollte ich es mal herausfinden und habe mir The Christmas Present gekauft, obwohl es eigentlich ja hätte geschenkt werden müssen und noch besser – ich hätte mir es auch schenken können. Haben alles Rolf Zuckowski und Roger Whittaker schonmal gesungen und auch nicht schlechter.

Da bekommst Du ein Paket mit einem Colplay-Doppelalbum und einem Robbie Williams Doppelalbum und vor zwölf Jahren wären da zwei Alben des Jahres Kandidaten dabei gewesen, aber hier frage ich mich, ob die überhaupt beide in das Regal kommen oder ob die nach Weihnachten schon auf dem Spitzboden verschwinden.

Eine Überraschung in den Top 10 gibt es aber noch …

Weiße Lügen Fünf

Entdeckung des Jahres in der Spotify (boa, ich kann es nicht mehr hören) Musik der Woche sowohl in der Liste vom Haussegen als auch in meiner eigenen. White Lies mit dem siebeneinhalb Minuten Epos Song: Time to give. Super, Song und super Restalbum.

Erst jetzt beim genaueren Recherchieren, wer ist eigentlich White Lies warum nennen die ihr fünftes Album eigentlich Five und wer bekommt den Sound so super zusammengebastelt, taucht in der ausführlichen Beschreibung das Lösungswort auf: Flood – Mr. Circus, Mr. Pretty Hate Machine, Mr. Violator, Mr. Achtung Baby, etc. – spektakulär und abgemischt von seinem Co-Produzenten Kumpel Alan Moulder – wenn Du die als Band mit im Studion hast, dann kommt da des öfteren mal Dein Lieblingsalbum raus. Darüber später mehr …

Jetzt mag ich das Album noch mehr und freue mich, dass ich es schon vorher total toll fand, bevor ich Flood und Moulders mitmischen herausgefunden habe …

 The Assault & Battery Studio Complex

Ich fürchte die White Lies kommen ins Plattenregal neben Westernhagen, aber ich gucke gerade lieber nicht nach … aber ja, Westernhagen und Williams, Robbie.

Wo ist mein Gedanke und wo das andere Beste von Pixies

Und direkt noch eine Best of …

Wo ist denn mein Gehör?

Where is my mind, das ist das Beste von den Pixies, wenn ich jetzt nicht krass was überhört habe – denn auf den vier knallorangen Seiten Pixies Best of ist nur das eine Lied gut für mein Gehör und der Rest ist schräger Krach.

Warum ist das wohl so? Und wenn das so ist, warum bringt man denn ein Best of Album raus, wenn es auch eine Single mit einer Intrumental B-Seite getan hätte und meinetwegen auch in orange.

Naja, jetzt weiß ich jedenfalls, dass ich keine Gehörlücke hab, weil ich nur den einen Supersong von denen kenne und den nun auch auf Vinyl hab.

#bb

Lass sie geh’n, lass sie geh’n, lass sie geh’n

Neues Seeed Album, mit einem Deichkind Track eine Woche nach dem Deichkindalbum – puh – ich fürchte ich hatte kein Gras im Haus und so war es etwas an der Gemütslage vorbei das BAM BAM.

Ist ja schon krass, wenn man sich ein nur 33 Minuten langes Album nicht komplett anhören mag.

Seeed ist neue im Regal und kommt zwischen die Scissor Sisters und The Shamen

#wsdd

Wer sagt denn das? heißt das neue Album von Deichkind. Aber es ist nicht so richtig neu, denn es klingt im Prinzip genau wie das Album davor. Die Texte sind lustig durchgeknallt und so unterhält das Album eine Weile.

Aber es ist vermutlich seltener auf dem Plattenteller, als die beiden Vorgänger, denn jetzt zum Feierabend gerade nervte es eher, als das es unterhielt …

Bestes Schwarzes Gold

Dieses Doppelvinyl ist tatsächlich schwarzes Gold.

Black gold is the Colour the Dawn never comes

Wie fett ein best of Album von den Editors wäre hatte ich noch gedacht, als ich letztes Jahr das sechste Album im Regal hatte. Jetzt gibt es das Album und es sind schon auch 16 echt gute Stücke drauf – drei davon sind nicht auf den sechsen davor: Frankenstein, Upside Down und Black Gold.

Abgesehen von diesen drei Tracks ist das Album natürlich so nun total unnötig, denn die anderen sind ja schon auf den anderen sechs Alben. Auch das Artwork ist normal und schonmal hübscher gewesen, aber nun ist die Editorsalbensammelung eben komplett.

3x best of

3x Violence
3x In Dream
2x The Weight of your Love
2x The black Room
2x An End has a Start
1x In this Land and on this Evening

Ich weiß nicht, ob ich es so gewichtet hätte, vermutlich hätte ich eins mehr von der The Weight of your Love mehr dazu genommen und ein In Dream oder ein The black Room weggelassen und andere Violence Songs genommen. Naja, ich bin ja auch nicht die.



Ist trotzdem ein super best of Album, falls man hier noch ganz ohne Fahrschein ist.

Wie es ist – komm ins Leben

Wake up your Heart and come alive

Im Urlaub hab ich ein paar Plattenschätzchen geschossen, die dann zu Hause auf mich gewartet haben, sodass es nicht so schlimm ist auf einem Sonntag nach fünf Stunden durch den Regen fahren nach Hause zu kommen.

Die As is EP von Nitzer Ebb ist mein persönlicher Headliner der Lieferung. Mir ist von den vier Tracks nur der 6:11 minütige Alan Wilder Mix von Come alive bekannt gewesen, obwohl auch die Kompaktscheibe vier Tracks drauf hatte. Ist egal, man mag sowieso nur den Wilder Track hören, der ist in der Liste der Remixe sehr weit oben in meiner Rangliste – man könnte sagen, es ist der beste Recoil Track, aber da wäre vermutlich Nitzer Ebb nicht mit einverstanden.

Die anderen Platten waren übrigens, die noch nicht vinylabelten Queen Miracle, die neue von Hot Chip, die neue von Trentemøller und das best of Where is my Mind von den Pixies.

In der Dunkelheit hergestellt

Ein Albumtitel der schon wegen Worten wie Dark Freude macht: Made in the Dark

Scheinbar bin ich gerade angefixt durch das Soloalbum von Joe Goddard richtig in einem Hot Chip Flash gefangen. Das erste Lied von Hot Chip welches mir im Ohr hängen geblieben ist, ist auch auf diesem Album: Ready for the Floor.

Viele Songs sind auf sehr unterschiedliche Art und Weise angenehm, daher wird es wohl noch das ein oder andere Wort zu Hot Chip geben die Tage.