Wir brauchen ein Wunder

That’s a miracle we need, The Miracle!

In der Zubereitung ist ein Queensong häufig exakt auf meiner Linie. Es ist zumeist rockig und poppig, hat also sowohl Gitarre als auch Synthesizer dabei und eine wirklich fantastische Gesangstimme von Freddy Mercury. Queen hat stets viel ausprobiert, die Hälfte davon kann ich überhaupt nicht ertragen, aber die letzten Radiosongs sind allesamt großartig.

Auf der A-Seite von The Miracle sind zum Beispiel zweieinhalb Supersongs und zwei experimentelle Fehlschläge und auf der B-Seite tendenziell Fehlschläge, aber The invisible Man und The Miracle sind unschlagbar tolle Lieder.

Die Fotomontage auf dem Cover ist in der heutigen Zeit sicherlich mit Photoshop nicht mehr so sehr aufwändig, aber in den Achtzigern eine Meisterleistung und auch einer der Hingucker, was Albumcovers generell angeht – ein Wunder geradezu.

Ich werde dieses Jahr mal öfter Queen hören, es ist ein Wunder, es ist ein bisschen magisch, es ist ein bisschen gaga und man wird sicherlich auch ein bisschen verrückt davon, aber positives Verrücktwerden – außer wenn ich mich in einen Bananenbaum verwandeln würde.

Sei ein Rebel

And I want to know, what makes them so

Auf meiner sechzehnte New Order 12inch ist eine wirklich gut gelungenes Lied. Be a Rebel – kommt frisch daher und machte zunächst Freude auf ein neues New Order Album, allerdings ist da zunächst wohl kein Land in Sicht.

Be a rebel not a devil

Allerdings ist das nicht das Neuste an New Order, denn die haben auch in den frühen 80ern etliche 12″ Singles rausgehauen, die niemals auf einem Album waren: Blue Monday und True Faith um nur mal die beiden Flagsongs von New Order aufzuzählen.

Sehr hübsch: der Schwarm Vögel auf dem Beipackblatt in der stahlblauen Papphülle. Macht sich als alternatives Cover sehr gut, hab ich im Internet auch schon in Bewegung passend zur Musik gesehen, was ganz kuhl aussah.

Familie Madsen

Obgleich Madsen im Jahr 2005 mit dem Song Die Perfektion genau in meinem Ohr landete und es auf den folgenden Alben immer ein paar Lieder gab, die ich super gut fand, hat es bis Dezember 2020 kein einziger physikalischer Tonträger in eins meiner Regale geschafft, sondern es ist lediglich bei zwei drei Tracks in lieblosen Digitalformaten geblieben.

Fangt an, legt los, ich leg mich wieder hin …

Kaum macht Madsen aber ein Punkalbum, da kauf ich Synthie-Elektro-(Indie-)Popper mir eine Schallplatte von den Gebrüdern Madsen und zwar a) weil der Haussegen zunächst mal die TeaserSingle Na gut dann nicht sehr gut fand und b) ich auch und mir dazu auffiel, dass ich noch keinen einzigen p.T.i.m.R.h.

Im Sog des Ärzte Albums fand ich gerade, dass Punk ganz gut in meine aktuelle Zeit passt: Punkhören statt Querdenken sozusagen und mehr gibt es auch nicht zu sagen. Topp Madsen Album, ich sollte mir ob des hübschen Covers noch das Album mit dem Labyrinth drauf zulegen …

Madsen neu im Regal sortiert sich zwischen Madonna und Manic Street Preachers ein.

Neue Ordnung

Es gibt mittlerweile sechs Aufbewahrungsorte für mein Vinyl:

  • Vinylregal
  • 7″ Schuhkarton
  • Dachboden
  • 19Liter Specialboxen
  • Seitenregal für Platten mit überhöhe
  • 7″ Kiste mit Cure, Depeche Mode, Erasure und Pet Shop Boys 7″

In den bisher zwei 19 LiterBoxen waren ebenfalls The Cure, Depeche Mode, Erasure und Pet Shop Boys 12″ und ein paar Alben, die man nicht so richtig oft hört. Aber das ist alles irgendwie voll gewesen und so langsam würde ich wirklich zu gute Platten auf den Dachboden bringen.

Die neue Idee war, sich mehr 19 LiterBoxen anzuschaffen und a-ha, New Order, Oasis und U2 auszusortieren, denn die haben auch eine Menge Platten und tatsächlich schaffte das viel Platz, aber auch so gefiel es mit nicht ganz.

Von U2 bis a-ha (v.l.n.r.)

Die nächste neue Idee war, alle 12″ MaxiVinyl aus dem Regal zu holen und alle Alben wieder aus den 19 LiterBoxen zurück ins Regal zu packen. Das schafft für den Moment sogar noch mehr Platz und trennt auch recht konsequent, Alben und Singles.

Der Punkt ist, dass ich mir kaum 12″ MaxiVinyls kaufe und es so irgendwann wieder voll im Plattenregal sein wird – das wird vermutlich noch nicht 2021 passieren aber was ich dann mache weiß ich noch nicht. Der Traum vom Doppelkallax also 2x4x4 stirbt zuletzt.

Wunderschönes Mädchen

Im Vinylockdown bin ich wieder einmal darüber gestolpert, was es für tolle Bands gibt, die ich noch gar nicht auf Vinyl habe. INXS zum Beispiel, habe ich etliche Silberscheiben von, aber kein 7″ oder 10″ oder 12″ Vinyl.

Fast vergessen, bin ich kurz später auf der Suche nach jemandem der Come Undone von Duran Duran bei discogs anbietet, wieder auf INXS gestoßen. Beautiful Girl als 7″ mit diesem großartigen Plattencover. Mit den zwei Platten im Warenkorb, bekam ich immer wieder Platten angezeigt, für die ich mich auch interessieren könnte, sodass ich irgendwann tatsächlich 12 Platten im Warenkorb hatte. Alle so im 5 bis 7 Pfund Bereich und in der Regel schon mit Porto inklusive.

Jahreskalender 2021

Einmal nach Duran Duran gesucht dreimal Sir Paul McCartney gekauft, weil ich mich auch dafür hätte interessieren können – spannende K.I. jedenfalls. Mein Dank gilt Dan aus Südengland, da werde ich vermutlich bald nochmal einkaufen …

U2

Ich habe keinen einzigen Piep über U2 in 2020 gesagt, außer vielleicht es in den passenden Jahren im Vinylockdown zu erwähnen nichts und dabei gibt es so viele tolle Musik von den Iren.

Fängt irgendwie immer mit New Year’s Day an, wenn es um U2 geht und gipfelt eigentlich immer bei Achtung Baby, das Album welches Ende 2021 dann auch schon 30 Jahre alt wird.

All is quiet on New Year’s Day

Definitiv ging U2 für mich mit Achtung Baby richtig los. Weil dort viel mehr passierte als „nur“ Gitarre, hat mich das Album sehr heftig eingefangen. Während ich natürlich auch bei Joshua Tree 1987 die Singles mitbekommen habe, ist wiederum Rattle and Hum 1989 völlig an mir vorbeigegangen und auch noch heute eher eins der bedeutungsloseren U2 Platten.

Beautiful Day!

In den späten 90ern ist noch Pop als ein fantastisches Album erschienen und in der unteren Reihe ist mein Album Stand der Platten aus dem 21. Jahrhundert zu sehen. Hier fehlen in der Reihe noch zwei Alben vor den neuesten beiden Songs of Innocence und Songs of Experience – letzteres ist eins der besten Alben.

Elevation

Die A Seite von All that you can’t leave behind ist ebenfalls eine Hitsammelung, ich bin immer wieder erstaunt, wie superstark die Songs Beautiful day, Elevation, Stuck In a Moment You und Walk On sind.

2001 haben wir in Köln auch in die Elevation Tour reingeschaut, von sehr weit oben , sehr weit hinten, war trotzdem ganz gut gewesen.

Mehr von U2 gibt es spätestens Mitte November, da wird Achtung Baby dreißig Jahre alt.

2020

5x black vinyl – 11x colored Vinyl verstecken sich in den Hüllen

Hot Chip ist eine Compilation und kein Hot Chip Album, allerdings mit vier Hot Chip Tracks. New Order ist nur eine Single ohne Album so wie früher viele New Order Singles erschienen. Die anderen 14 Alben sind alle ganz ordentlich, auf jedem ist mindestens ein Lied enthalten, welches den Kauf einigermaßen rechtfertigt. Kein Album enttäuscht, allerdings hätte ich mir etwas mehr tolle Lieder auf dem Pet Shop Boys Album gewünscht, welches so keine Chance hat ein Album des Jahres zu werden.

Kein Album des Jahres sind zudem die Alben von Marilyn Manson, Madsen, A Certain Ratio, The Killer, The Smashing Pumpkins und Lady Gaga.

Überraschungen sind hingegen gelungene Erasure, Kylie Minogue, Alanis Morissette und Gorillaz Alben.

Überragend sind Die Ärzte (Hell), Eels (Earth to Dora) und Jarv is (Beyond the Pale) – ins Album des Jahres Regal kommen wieder einmal knapp nicht die Eels und auch nicht die Ärzte, obgleich ich das Album besser finde, als das 2000er Album, welches im Album des Jahres Regal in seiner Kuschelhülle steht.

Album des Jahres 2020

Must I grow old? Yes, yes, yes!

Am meisten gehört und am meisten begeistert hat mich das Jarvis Cocker Album seiner Band Jarv is und den leider nur sechs aber größtenteils supertollen Songs, allen voran: Am I missing something.

Save your Tears for another Day

Im Nachgang kam noch der Kinderohrsound des Jahres auf Platte – ich mach Blinding Lights nur an, wenn ich davon die Platte hab – als haben die Christkinder es Papa zu Weihnachten geschenkt. Super Song.

Liederbox von Vertrauen und Hingabe

Inventur 2020 Teil II:

Das ist so eine teuere Box, das darfst Du erst Weihnachten aufmachen„, hat der Haussegen gesagt und es ist tatsächlich die teuerste Neuanschaffung des Jahres. Im Schnitt haben die Platten in der Box allerdings mit 18,75 EUR fast 12 EUR weniger gekostet, als die andern Platten im Schnitt kosteten, die ich dieses Jahr gekauft habe.

Überhaupt hat meine Inventur 2020 ergeben, dass ich für etwa 250,00 EUR weniger Platten eingekauft habe als 2019. Das ist eine Ersparnis von ungefähr 16% zum Vorjahr. Beim Internetgiganten haben ich sogar nur 1/3 so viel gekauft, wie im Vorjahr und dafür den lokalen Anbieter jpc aus Georgsmarienhütte deutlich stärker unterstützt. Hier gibt es ein Plus von etwa 500,00 EUR zum Vorjahr. Das waren hauptsächlich die neuen Alben aus 2020.

Arolsenersatzplatte

discogs Sammlerstücke habe ich gut 10% weniger gekauft, als 2019 – da hatte ich aber ja auch zB alle 7″ Singles von Erasure nachgekauft, was ich dieses Jahr für keine Band gemacht hab. Teuerste discogs Platte war die Single Faded von Alan Walker

Weil unser Jahrgangstreffen in Arolsen dieses Jahr ausfallen musste, ist die kleine Platte quasi der Frustplattenkauf / Geburtstagsgeldumsatz. Wundervolles Lied.

Erde an Dora

I do I do I do I do

In der Special-Vinyl-Fan-Editon war nicht nur rotes Doppelvinyl in 45 RPM Qualität, sondern auch noch eine Slipmap und Kühlschrankmagneten und allerlei Krimskrams dabei. Hat mich schon der ein oder andere Track auf Deconstruction Time vor zwei Jahren umgehauen, muss ich sagen, dass es diesmal noch besser gelungen ist.

Die Stimme von Mark, der Sound drumherum von Melody bis Detailverliebtheit – alles ist wunder wunderschön. Außerdem mag ich die Comics, die im Artwork auftauchen, wie zB das verliebte Gespenst und der Detektiv …

Die grüne vorab Single zu diesem Album war schon sehr toll, aber ich muss sagen, dass auf jeder der vier Plattenseiten mindestens ein genauso, wenn nicht besserer Song ist.

Mein Favorit ist aber der Album-Opener Anything for Boo.

Anything for Boo!

Ein bisschen schade ist es, dass der Goldrahmen um das Plattencover aufgedruckt ist und man das Cover dahinter nicht austauschen kann.

Das wäre sonst ein toller Gag für die Coverwand geworden.

Weihnachtsplatte und Feierabend

Heute Kinder wird’s was geben

Unter dem Weihnachtbaum lag gestern so ein 12″ großes Weihnachtsgeschenk, dass so offensichtlich keine Krawatte und auch kein paar warme selbstgestrickte Socken war, dass ich sehr gespannt war, was dort wohl für eine Platte eingepackt war.

Ich habe derzeit nichts auf den diversen Wunschlisten eingetragen gehabt und so sind die lieben Vinylschenker dieser Welt eher immer ein bisschen vorsichtig, weil ich die Platte meisten ja schon hab.

I said, ooh, I’m blinded by the Lights

Von den Kinderhänden haben ich mir deren Lieblingssong 2020 auf Platte gewünscht. Der Song Blinding Lights findet sich auf dem 2020er Album After Hours. Es stellt sich als ein Album heraus das auf den Seite A, B und D dahinplätschert – die C-Seite ist diejenige, auf der die gute Songs gepackt wurden, die gefällt außerordentlich …

Diese Platte war aber nicht in dem blauen Geschenkpapier, sondern noch in der frustfreien Plattenverpackung des Internethändlers mit dem lachenden Pfeil im Logo.

Siliconplatte :: Zum Schutz vor Töpfen bis 230° –

Es war also sehr spannend, welcher Meilenstein der Plattengeschichte es sein konnte und am Ende war es ein Koch- und Serviceutensil für heiße Töpfe auf Tischen: Eine Topfplatte

Alles wovon du gerade träumst

Oh, what are you dreaming of – is it the Kind of Love?

Irgendwie hat sich spät Weihnachtsstimmung eingestellt, eigentlich eben erst, als es Kekse zum Baumaufbau gab. Musikalisch auch gerade eben, als die neue Liam Gallagher Single All you’re dreaming of als weiße 12″ VinylMaxi geliefert wurde.

Es ist, eine Beatles Single.

Ich bin wirklich schwer verzaubert, höre ich sonst selten Lieder viermal hintereinander, so ist das jetzt eben passiert, allerdings auch deswegen, weil auf der A-Seite sowohl die Singlevariante als auch die Nur-Gitarre-Demo-Version zu hören ist. Auf der B-Seite ist ein Stern – Weihnachten eben.

Aber es ist nicht der Song des Jahres, das kann ein Song, der 13 Tage vor Jahresende erscheint einfach nicht werden … aber es ist meine Weihnachtssingle, egal was der Weihnachtsmann sich traut unter den Baum zu legen.

42zoll – 2020 Inventur Teil 1

Sechs mal gab es dieses Jahr sieben Zoll Singles, wobei vier davon aus diesem Jahr sind. Jarvis Cockers sind zwar durch sein JARV IS Album inspiriert, kommen aber aus dem frühen 21. Jahrhundert.

Die beiden zuletzt genannten und die Ärzte Single sind schwarz, die Bond Single ist clear, Goliath ist knallgelb und die wunderbare Eels Single ist meine einzige grüne 7″. Und ist via Slin auf einem schönen Weg an einem schönen Abend zu mir in den Schuhkarton gekommen.

Das Trugbild von innen zerbersten

Netter Jahresabschluss mit einer netten Band. Allerdings unterhalten wir uns hier ganz sicher nicht über das Highlight des Jahres, aber auch nicht über eine Nullnummer. Paar Lieder sind richtig gut. Eins viel beim Durchhören sehr auf und beim genauen lesen war ein bisschen klar woran das liegen könnte, denn exakt dort hatte Stuart Price mal wieder seine Hände an einem Killers Track – lange nicht so sehr wie an dem Song, aber sehr gelungen.

Zudem ist das Cover im Rahmen an der Wand schon ein Hingucker, der irgendwie ordentlich zum Ambiente der HiFi Wand passt.

Könnte schon sein, dass das eins der tolleren Plattencover des ausklingenden Jahres ist.

In einem bestimmten Verhältnis Lokomotive

In einer zufälligen Farbe:

white, blue, red oder turquoise

Die ebenfalls bei Mute bestellte neue 12″ Single von New Order sollte laut Vorschau etwa diese Vinylfarbe haben, aber das ist nicht blau, sondern taubenblau – aber wenn es so ist, dann gibt es diese Platte in dieser Farbe nur 600mal.

Hab ich gekauft, weil der Opener kuhl klang bei dem Onlineklangdienst und weil New Order über den Track Berlin twitterte, der tatsächlich auch gut ist. Ansonsten sehe ich diese Platte entweder im Bilderrahmen, weil sie kuhles Typografieartwork hat oder auf dem Dachboden bei der aussortierten B-Ware.

Vinylockdown #40 – vor 40 Jahren – 1980

Was für ein Grundschuleinschulungsjahr 1980 war – da hat man als sechsjähriger gar nicht mitbekommen, was in der Musikwelt für krasse Sachen geschehen sind. John Lennon gestorben, Ian Curtis gestorben – beide nicht so wirklich eines natürlichen Todes.

Zwei nennenswerte Platten hab ich die letzten 40 Tage in meinem Regal gefunden. Die Joy Division Platte habe ich auf einem Kurstreffen unserem Physikkurslehrer abgekauft, für weniger als ein Zehntel des aktuellen Discogs Preises übrigens. Für etwa den gleichen Preis, habe ich die tolle Maxi von The Human League gekauft, eins der einschlägigsten PC69 Lieder für mich, also erst elf/zwölf Jahre später entdeckt als es erschien. Allerdings auch nicht viel später als Joy Division …

Damit endet der Vinylockdown2 und der vermutlich auch deutlich vor dem echten Logdown, denn wir sehen alle an den Zahlen, dass es nicht so recht was gebracht hat, außer dass ich mal wieder sehr viele Schallplatten gehört habe … immerhin erstmal gesund geblieben.

Vinylockdown #39 – vor 39 Jahren – 1981

Die Auswahl für ältere Jahre wird dünner im Regal, muss man sagen:

I just can’t get enough

Hier ging der Synthiepop also mehr oder weniger los. Bei SoftCell schon sehr, bei Depeche Mode erstmal noch nicht so, was sehr schade ist für Vince Clark. Phil Collings kann man zu seiner Hit Schablone gratulieren, die er immer mal wieder erfolgreich nachgezeichnet hat mit seinen Trommeln.

Ich habe die drei Platten tatsächlich auch schon sehr lange, sie gehören bestimmt zu meinen ersten 100 gekauften Platten, allerdings nicht bei Interfunken, wie der Aufkleber es behauptet, sondern eher bei RilleRalle und SecondHandLäden, aber nicht ebay oder discogs …

Krass nochmal, wie geil SoftCell schon mit den SynthieDingen unterwegs ist, während Depeche Mode doch noch sehr minimal war – naja, dass hat sich ja auch noch geändert …

Vinylockdown #38 – vor 38 Jahren – 1982

and all I ever knew only yoz

Yazoo und Thriller hab ich schon seit den frühsten 90ern, aber die anderen beiden habe ich tatsächlich erst vor ein paar Monaten gekauft. Einmal weil Waves so ein tolles Blancmange Song ist und einmal, weil ich Trevor Horn als Produzenten so megagut finde und Lexicon of Love sein erstes Werk ist und man schon soviel von ihm dadrin hört. Love it.

Vinylockdown #37 – vor 37 Jahren – 1983

Ach wären wir wie ein Stein

Hans Hartz und Nena hab ich sogar 1983 schon mitgesungen und Depeche Mode und The Assembly mindestens im Radio gefunden – The Cure und The Hurting glaub ich aber eher nicht …

Beim Durchhören und Durchlesen war allerdings meine größte Überraschung, dass hier überraschender Weise Herr Prof. Typogott Erik Spiekermann auf der Plattenrückseite von Hans Hartz aufgetaucht ist. Hübsch gesetzt damals 1982 Metadesign.

Let’s go to Bed

Und ich hab gerade erst gemerkt, dass ich das Cure Album von 1983 Japanese Whispers gar nicht habe, sondern „nur“ die drei 12″ Maxis zu dem Album,

und die drei 7″ Singles zu dem Album und auf dem Album auch nur genau die Lieder drauf sind, die auch auf den drei 12″ drauf sind – also eine Singles samt B-Seiten Collection, die es Ende 1983 gab.

Lament

Bei mir gab es die The Walk Maxi irgendwann sehr früh in den 90ern, als ich anfing The Cure in ganzer Breite zu lieben.

Vinylockdown #36 – vor 36 Jahren – 1984

Vier Alben und zwei dazugehörigen Super12ZollMaxiPlatte gibt es von 1984:

How does it feel?

Die Hälfte dieser Platten haben sich erst die letzten zwei Jahre ins Regal gesellt, vermutlich habe ich Bochum am längsten, denn dazu habe ich nichtmal ein Bestell Email gefunden. Könnte natürlich ein Flohmarkt oder ein 2nd Hand Laden gewesen sein, der einem ja gar keine Mail schickt.

Am wichtigsten ist aber, das Power of Love Vinyl, um hier nicht die Weihnachtszeit rund um das Vinylregal zu verhageln und die meist verkaufte Vinyl Maxi aller Zeiten im praktischen Floppy Disk Look.

Alles in allem eine lustige Vinylnikolausauswahl.

Ideenschmiede

We’re out of Time

Die Vorstellung, dass Fat Boy Slim / Norman Cook ein Blur Album produziert war schon spannend, aber es stellte sich dann ja heraus, dass das nur für zwei Songs galt.

Aber es ist ein Hammer Blur Album, kaum zu fassen, dass ich es bei den 2003ern vergessen hatte und es auch bisher nicht bis zu vinylabel geschafft hat.

yeah, yeah, yeah, yeah, yeah

Die Arbeitskleidung der Leute in der Denkfabrik gefällt mir auch ganz gut und erinnert ein bisschen an Petzi als Taucher.

Good Song, Out of Time, Ambulance sind die Top Songs auf dem Album, der Rest ist hörenswert. Crazy Beat ist crazy.

Vinylockdown #35 – vor 35 Jahren – 1985

You’re my Heart, you’re my Soul

Alles von a-ha war toll 1985 und Sandra, tja und auch Modern Talking. Wäre You’re my Heart, you’re my Soul oder You can win, if you want das einzige Modern Talking Lied, es wären die Knaller geblieben.

Der Knaller ist so aber Don’t you forget about me von den Simple Minds – es war das erste Lied, dass ich in Stereo auf eine Musikkassette aufgenommen habe – was man alles noch weiß, don’t you.

You can win, if you want

An dieser Stelle nochmal einen lieben Dank an Tanja, die 1985 schon Schallplatten besessen hat, mir diese aber irgendwann rund ums Abi verschenkt hat. Beides immer noch sehr sehr tolle Platten. Irgendwo steckt dazu auch noch die Formel Eins 1987 – auch der Hammer.

Vinylockdown #34 – vor 34 Jahren – 1986

I’ve been losing you

Kein Plattenspieler, nur die Schlagerralley und ein Kasettenrekorder von Grundig, so war das 1986 – aber entsprechend auch von allen neun Bands hier in der Schlagerralley im WDR Radio schon gehört, teilweise aber auch in diesem Jahr kenngelernt.

Richtig geliebet in diesem Jahr aber nur Erasure, OMD und a-ha – Pet Shop Boys noch in der Kennenlernphase, Ärzte noch zu seltsam, Smith noch in der Kennenlernphase, Queen ganz kuhl, aber nicht geliebt – Depeche Mode schon auch ganz kuhl, aber da brauchte es auch erst noch 1987 und 1990 für mehr …

It’s new, new, new, new

I’ve been losing you, Sometimes und Forever live and die sowie, das nicht aus Album vorliegende The final Countdown hätten gute Chancen auf den Track des Jahres gehabt – Album des Jahres, schwer zu sagen, die kannte ich in der Länge 1986 noch nicht …

Ohne einen Plattenspieler zu besitzen und die Platte jemals wiedergefunden zu haben, habe ich zum Geburtstag eine 12″ von den Housemartins bekommen – Sheep glaub ich – war voll nicht meins und ist daher wohl verschollen … Schade wäre heute einen Sonderbericht wert … aber nochmal kaufen würde ich sie jetzt auch nicht.

Vinylockdown #33 – vor 33 Jahren – 1987

Mea maxima Culpa

In dem Jahr in dem alles losging, ging es auf dem Bild unten rechts los und kurz darauf unten links weiter. Die beste Story hat aber vermutlich Michael Jackson zu erzählen. Eine Arbeitskollegin aus Supermarktzeiten startete einen Satz mit: Du sammelst doch noch Schallplatten, mein Sohn will ein paar verkaufen – am Ende gab es für Zwanzig Mark ne ganze Menge nicht mehr gebau definierbaren 80er und früh90er Kram, aber mindestens diese und noch zwei andere Michael Jackson Alben in einer super guten Qualität.

Do what you want, I don’t care

Blaues Depeche Mode Vinyl würde ich wetten, gab es in den frühen 90ern bei Rilleralle und die Smithplatte in dem Jahr in dem der Hase aufgehört hat Smiths zu hören.

Irgendwie neulich gefixt von der Idee, die noch eingeschweißte NIN Platte mal zu einem besondern Anlass zu hören, habe ich letzte Woche die actually ein xtes Mal gekauft und zwar auch weil sie endlich mal ohne den unschönen Aufkleber zu haben war, wie man sehen kann.

Aber heute gibt es die alte echte erste krass knackende und durch Hit Music springende Platte …

Vinylockdown #32 – vor 32 Jahren – 1988

I should be so lucky

1988 ist a-ha schon bei James Bond angesagt gewesen und da ist dann auch direkt der Songs das beste am Film und die kuhlen Straßenbahnen in Wien und das Cello vom Bond Girl. Das a-ha Album hinkt etwas hinter den ersten beiden hinterher.

Die A Seite vom Erasure Album könnte die beste ErasureAlbumSeite aller Alben sein für heute ist es ein fest die A-Seite zu hören und die B-Seite traditionell auszulassen.

Bei Kiss me Kiss me Kiss me The Cure bin ich mir sicher, dass ich das Album in den 90ern etwas besser fand als jetzt trotzdem immer noch mindestens eine handvoll kuhle Tracks gehört habe. Song des Tages: Kiss me Kiss me Kiss me – Robert sauer, fantastisch!

Die Toten Hosen hab ich mir nicht gekauft steht als Dauerleihgabe im Plattenregal ist aber bestimmt das beste Hosenalbum.

Kylie und die Pet Shop Boys wussten 88 noch nichts davon, was Ende der 90er noch alles mit den dreien passieren würde. Heute: Die Boys schon sehr sehr gut, Kylie noch sehr sehr jung.

Vinylockdown #31 – vor 31 Jahren – 1989

Er ist nicht nach 30 Tagen vorbei der Lockdown2 – Light Edition, er hat auch kaum was gebracht bisher, außer dass ich wirklich mal wieder einige richtig gute Platten gehört habe. Zum Glück gibt es ja erstmal noch 10 Tage lang 80er Platten … ich hab da mal was vorsortiert.

Zwischenstand 80er Sortierung

Tage später, also 1989 dann:

Look so long at this Pictures of you

Erasure’s Wild Album, Cure’s Disintegration und NIN’s Pretty Hate Machine – das sind die drei bei denen ich mich seit Jahren nicht entscheiden mag, welches wohl das Album des Jahres ist. Phil Collings und Erasure sind die beiden Alben, die ich 1989 tatsächlich auch auf Vinyl gekauft habe.

Auf allen zehn Platten ist ein Lied drauf, auf das ich sofort Lust hätte, es zu hören. Es wird also ein schöner Tag mit folgenden Top 10:

  • Fine Time
  • You sourround me
  • Lullaby
  • Losing my Mind
  • This is your Land
  • Sowing the Seed of Love
  • Vagabonds
  • Another Day in Paradise
  • Something I can never have
  • Nothing compares 2 U

… und noch drei vergessen

Girl! You know it’s true.
  • Like a Prayer
  • Manchild
  • Girl you know it’s true

Wir hatten das schon einmal auf einer Vinylparty vor Jahren festgestellt, dass 1989 eigentlich schon eins der knallerigeren Jahre gewesen ist und da haben wir uns bisher noch nicht mal über Roxette unterhalten, habe ich aber das 1989er Album nicht (nur The Look, a-yeah) … also noch nicht, es wurde aber gerade mit jpc gemailt, um diesen Bug zu fixen …