Max Gruber aus Herxheim

Kuhl, das klingt nach altem 80er Zeugs, was Drangsal auf seinem Debutalbum Harieschaim, bzw. wie Ben sagt, dass sei doch genau meine Tasse Tee. – süßmelancholischer Beerentee, jamjam.

berrycoloredvinyl
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Korrekt, aber ich finde nicht, dass es sich extrem nach The Cure oder The Smiths anhört (niemand außer Robert Smith und/oder Morrissey hören sich nach The Cure oder The Smith an), sondern eher nach The Chameleons oder nach Killing Joke und sogar derbe nach The Drums (was ja nicht so richtig 80er ist) klingt. Gute Neuigkeiten, wenn man den Rest der Radioneuheiten mal so mit vergleicht, es ist schön wenn 80er Pop im Radio läuft – das war früher in der Schlagerralley schön und ist es auch heute.

Produziert ist das Album vom Tocotronic und Casper Produzenten Markus Ganter und damit sind ja gewisse Weichen auch schon von Anfang an richtig gestellt.

Das Album stellt sich im Regal dann auch direkt links neben die eben erwähnten Drums.

2 Antworten auf „Max Gruber aus Herxheim“

  1. Naja, die beiden Vorab-Singles (nennt man das heute noch so?) waren ganz nett (liefen auch am See). Das ist aber auf Albumlänge langweilig, da hier einfach nur div. 80er Sounds mit viel Reverb in ziemlich langweiligen Songs verwurstet sind. Manchmal ist Probehören auf Spotify doch geldbeutelschonend.

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