Saatgut

Musik als Saatgut zu betrachten ist eine tolle Metapher, das haben TV on the Radio sehr gut gemacht, als sie ihr Album Seeds nannten. Und das Medienherz hat das sehr gut gemacht, als sie mir dieses überaus erwähnenswerte Album vermachte. Wie wir Bauern sagen, die Saat ist auf guten Boden gefallen und jetzt wächst was tolles.

So genug Deutschunterrichtgefasel.

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Neben der Tatsache, dass auf diesem Album spektakuläre Musiktracks vertreten sind (in der Hauptsache die vier Tracks auf der A Seite) und die Platte in schwerem extravagant-multicoloriertem Vinyl daherkommt, lässt das Artwork sehr auf sich aufmerksam werden. Das ist nämlich auf den ersten Blick sehr unscharf und auf den zweiten Blick mit einer 2D Moire Animation und einer Rasterschablone ausgestattet. Die beiden zusammen, lassen verschieden Figuren auf dem Cover und im Booklet tanzen. Das ist total abgefahrener analoger Gestaltungskram und ich erinnere mich noch gut, dass das Thema auch einer der MIG-Studenten schon mal als eine Abschlussarbeit im Beipack hatte.

Look, careful you:

Fazit: Anologer visueller und akkustischer Spitzengenuss. Kinderhand war völlig begeistert beim Rasterlayer rüberziehen …

Wenn wir alle Seiten des Booklet fertig animiert haben, wir die Platte ins Regal einsortiert, zwischen die alten Hasen Tina Turner und U2.

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