Zehn Liebeslieder

Vor etlichen Monaten verzauberte Susanne Sundfør meine Ohren zusammen Røyksopp und der  Coverversion von Depeche Mode’s Ice Machine. Entsprechend freute ich mich, als ich sah, dass die Norwegerin ein eigenes Album für 2015 plante (auch ein bisschen hoffend, dass da vielleicht nen M83 oder nen Røyksopp produzierter Track bei ist). Und tatsächlich es ist, sowohl als auch …

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Blasting, blazing, stars exploding!

Nachdem es schon am 1. Dezember bei RecordStore in England bestellt wurde, die mir aber am Mittwoch sagte: Vergriffen?! habe ich es nun bei den Amazonen bestellt.

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We have different Heartbeats

Heute morgen ist es mit dem gelben Wagen geliefert worden und seitdem läuft es auch quasi ununterbrochen, denn es ist wirklich ein richtig gutes Album. Und es sind keine Balladen, auch wenn der Albumname das suggeriert – in Norwegen gehen Liebeslieder offensichtlich anders.

Lediglich das von Røyksopp produzierte Lied Slowly, ist ein wenig langsamer, aber auch technisch so vielseitig, dass es sich nicht als Ballade einsortieren lässt.

Es sind – wie der Albumname diesmal richtig verrät – zehn Tracks auf dem Album, die auf Doppelvinyl sehr interessant verteilt sind. Die ersten fünf auf Seite 1A, dann ein Track auf Seite 2A (Memorial, der sehr ordentlich mit Orchester und allem daherkommt und auch nen paar Minuten länger ist, als der Durchschnittssong und von den von mir erwünschten M83 Jungs mit produziert wurde) und dann nochmal vier Lieder auf Seite 1B. Seite 2B ist leer.

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Zehn Lieder auf Doppelvinyl

Das Booklet kann man so auseinanderklappen, dass man ein Cover von einem mysteriösen überirdischen weiblichen Wesen mit einer Schreibfeder in der Hand hat. Okay, das hätte es nicht gebraucht.

Wenn Sundfør, Susanne im Regal ankommt, findet sie Platz zwischen Sting und T’Pau, was ein geradzu ulkiger Ort in meinem Regal.

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