Heißpunkt

Dreamland, I need you

24 Tage hat es gedauert das erste neue Album des Jahrzehnts kaufen zu können. Niemand geringeres als die Pet Shop Boys eröffnen meinen 2020er Kaufmarathon. Hotspot heißt ihr neuestes Werk. Über den Daumen ist der erste Eindruck eher mau: Dreamland ist nicht die beste Vorabsingle (auch Monkey Business nicht) gewesen, okay aber nicht der Hammer. Will-o-the-wisp (ein Irrlicht, wie süß!) ist ein kuhler ohrwurmiger Opening Track des Albums, welches dann aber danach belanglos daherplätschert. Ich lege mich direkt fest, das ist vermutlich das Album des Januars mangels Alternativen, aber 2020 wird es sehr hoffentlich noch ein besseres Album geben.

Kindermund: Best Cover ever, man kann echt gut was erkennen!

Burning the Heather (Hermman Löns es brennt die Heide, sagt man bei uns in Lippe) ist auch eins von diesen Dahindudelliedern. Ach naja, die Messlatte liegt immer so elendig hoch bei den Jungs, die ja auch schon fünf Alben des Jahres in der Vergangenheit herausgebracht haben und ja immer wieder was Neues ausprobieren müssen um nicht boring zu sein.

Die Seite B startet ebenfalls mit einem starken Opening Pop Song namens I don’t wanna habe ich gerade im zweiten Anlauf festgestellt. Vielleicht muss man da nur lange genug reinhören, dann wird es doch noch ein Knaller Album. Songs mit dem Namen You are the One hab ich schon in deutlich besser gehört.

Stuart Price hat das Album (zum dritten Mal hintereinander) produziert und eine beachtliche Distanz zu den beiden Alben davor mit den Boys erarbeitet. Wenn es wie bei I don’t wanna tanzbar wird, dann finde ich es viel intelligenter gelöst als noch bei den meisten Songs aus der Electric oder Super Abteilung. Track wie Happy People sind dann aber wieder Elysiumesque uninspiriert und nicht ernsthafte Soundweiterentwicklungen.

Mir reichen sowieso am Ende drei, vier kuhle Tracks um diese Platte zu mögen.

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