Wer ist schlecht?

So schlecht ist diese Album gar nicht. Auch wenn man es sich irgendwann in den späten 80er mal satt gehört hatte, da seine neun Singleauskoppelungen omnipräsent im Radio waren, so ist das doch mit dem nötigen Abstand wunderbares Liedgut.

Jahrzehnte später erwische ich mich immer wieder dabei, nach diesen neun SiebenZollSingles zu suchen, weil es irgendwie kuhl wäre, die alle zu haben.

Was mich wirklich erstaunt ist, dass elf Jahre vinylabel immer wieder an dem Album vorbei geschrieben haben, denn es ist ja locker unter den besten 888 Alben oder Platten, die hier vorgestellt wurden.

Das ist jedoch schlecht

Statistisch wird sich das Schreiben aus Geschichte aus dem Plattenregal vermutlich bald erledigen, denn gab es

We’re sinking, we’re sinkig – but what are you thinking about?
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Es scheint eben gerade zu den alten Platten alles gesagt. Zudem kamen 2025 auch nur zwölf neue 2025er und vier ältere Alben dazu.

versinke

Ich wollte die Platte schon kaufen, als ich das Cover gesehen habe und zwar ohne zu wisseen, von wem sie eigentlich ist. Zu sehen ist ein Ast, falschfarb fotografiert mit einer Perspektive die an Violator erinnert.

Himmelblaues Vinyl von oben

Dann wurde es zu nächst besser, denn es handelte sich bei der Platte hinter dem Cover um das neue Album Get sunk von Matt Berninger aka Mr. The National. Zudem lieferte JPC himmelblaues Vinyl und das machte die Platte optisch perfekt. Reingehört erinnern. mich die Lieder dann aber leider an Easy to find, meiner schlechtesten Erfahrung mit The National Alben.

So lebendig, wie du mich brauchst

Everything for a Reason, everything for a Reason

Nine Inch Nails und tatsächlich mehr Trent als Atticus haben die Musik für den neuen Tron Film gemacht und erweisen sich für mich als sehr würdiger Nachfolger von Daft Punk.

Doppelvinyl ballert ordentlich in NIN-laune – es ist auf jeder Seite ein Lied mit Text, die alle vier Singlequalität haben, allen voran der Vorabtrack As alive as you need me to be.

Gerade komplett unter dem Kopfhörer angehört, ist weit vorne unter den Nine Inch Nails Platten. Gut klingendes rotes transpartentes Vinyl, zwar nicht 45rpm, aber gut.

Melancholie und die unendliche Traurigkeit

Time is never Time at all

Vor über elf Jahren habe ich schonmal über diese Album was geschrieben, allerdings dort nur wie viel Euronen es Wert ist und was es eigentlich überflüssig im Regal ist, wenn man für den Erlös ein zweites Regal kaufen könnte.

Heute bin ich auch ein bisschen froh, dass diese Platte nicht verschwunden ist und das obwohl es tatsächlich Anfragen und Gebote gab, die den Einkaufpreis von 40 Mark deutlich übertroffen hatten, denn das Album ist doch hier und da sehr schön.

Auf jeder der sechs Seiten (dawn, teatime, dusk, twilight, midnight, starlight) sind hörenswerte Songs zu finden, Tonight, tonight und 1979 nach wie vor allen voran.

Wunderschönes Märchenbuch

Verrückt!

Wenn ich eine Band verrückt nennen sollte, dann sind die Sparks in der engeren Auswahl. Mad! heißt das neue Album der Sparks, das heute bei mir ankam. Lustigerweise hatte ich vergessen, dass ich es beim Hören des Internetteaser (Früher mal Vorabsingle genannt) direkt bestellt hatte, weil das Lied Do Things on my own Way viel versprechend anklang.

Heute war ich dann erfreut meine Überraschung mit dem Paketdienst bekommen zu haben, und hab es mir auch direkt zweimal angehört. Ging ganz gut, es hat einen sehr guten Unterhaltungswert. Wubbert, dudelt, herumalbert mit Synthi und Gitarre – voll prima!

Gewaltätiges Chaos

Abrar abara abracadabra!

„Zurück zu den Popwurzeln“ steht in den Kritiken und das ist für mich Grund genug gewesen das neue Lady Gaga Album Mayhem zu kaufen. Es ist Doppelvinyl mit einer unbespielten vierten Seite – ich fange jetzt nicht wieder damit an, aber es ist so ein Quatsch …

Also ja, es ist zurück zu den Popwurzeln und macht wirklich Spaß anzuhören, bewusst laut wie auch einfach so nebenher – beides ausprobiert funktioniert beides.

Für den Typographen in mir ist auch ein herrliches Typo-Chaos auf der Plattenpackung zu finden, alles übereinander in inkonsequenten Reihenfolgen, liebe Grüße an David Carson.

Oh, Verzögerung

Got two Turntables and a Microphone!

Als ich das Beck Album Odelay 1996 kaufte, war es das erst auf dem mir ein 180g Aufkleber auffiel und ich auch direkt dachte, joa ist auch etwas schwerer als sonst so.

Die 12″ Single Where it’s at hatte ich auch schon und das T-Shirt dazu – da waren zwei Plattenspieler und ein Microphone in Form von wenigen Kreisen und Rechntecken zu sehen.

Aber ich war damals vom Rest auf dem Album eigentlich eher enttäuscht, da es kaum an die Single rankam. Ich hab es bestimmt auch 25 Jahre bis eben nicht gehört, kannte aber trotzdem noch eine Menge Songs, die es wohl in den 90ern auch auf Mixtapes geschafft haben.

Verkauft im September 1997 bei Ween

Es bleibt aber dabei, das Where it’s at der Übersong auf dem Album ist.

Was mich etwas wundert ist, dass ich das Album frühestens 14 Monate nach der Veröffentlichung gekauft habe?!

Dass der Albumtitel ein Wortwitz ist der sowohl Amerikan-Mexikan-Spanisch bedeuten kann: Los geht’s oder ein Anspielung an den hohen HipHopAnteil des Albums hat und sich über das Delay wundert: Oh Delay!

Vielleicht auch, weil ich es so spät gekauft haben …

Beck steht im Plattenregal zwischen den Beatles und den Bee Gees.

Von Null

Von meiner Osteopathin empfohlen, handelt es sich um Musik und nicht um einen Tapeverband oder Energietee, sondern um das neue Linkin Park Album From Zero.
Insbesondere die neue Besetzung mit der Sängerin Emily Armstrong jetzt in 2024 nach dem Tod von Chester Bennington 2017 faszinierte sie.

And I know exactly how this ends

In den etwas krasseren Lieder als der Radioversion von The Emptiness Machine kreischt sie recht Sandra Guano Apeig rum – was ich gar nicht so kuhl finde. Die Rapparts von Mike Shinoda hingegen sind eigentlich ganz passabel.

Naja, es ist wohl auch gut mal was von Linkin Park im Musikregal zu haben, denn bis jetzt fehlte die Bandauch im Kopaktschreibenregal. Da war es doch eine gute Idee, sich das zum Familienweihnachtswichtel zu wünschen.

Um die Sonne herum

I told you, I love you, forever

Vielleicht ist es noch nicht so oft aufgefallen, aber wir hören zu wenig Lieder von R.E.M., denn es gibt so sehr viele schöne. Bei meinem Ausflug im Saturn fand ich insbesondere das Plattenfach für R.E.M. wirklich super gefüllt – da standen sie alle drin, die super Schallplatten:

Monster, Automatic for the People, Out of Time, New Adventure on Hi-Fi, Green, Document und zwei neuere Up (gerade erst gekauft) und Around the World (fehlte noch im Plattenregal) da hatte ich bisher nur die wunderbare und wunderschöne zweite Single von.

you run electron blue

Leider ist das ursprüngliche 2004er Album (hier aber als 20th anniversary) sonst nicht randvoll mit Lieblingslieder von mir, nach Leaving New York und Electron blue auf der A Seite, sind die Seiten B bis D dann eher mau.

Told you already, but :: Der Preis war mit 39,99 EUR auch recht teuer ausgezeichnet, da hätte ich sie fast stehen lassen, dann aber gedacht, dass man nicht ständig Schallplatten bei Saturn in Köln kauft. Für diesen nostalgischen Anfall wurde ich an der Kasse belohnt, denn dort kostet das gute Stück plötzlich nur noch 19,99 EUR.

Schlag mich doll und nicht so doll

Laut Billie Eilish ist der Titel ihres neuen Albums Hit me hard and soft keine zwischenmenschliche Aufforderung, sondern kommt aus der Synthzisertechnologie und beschreibt einen Ablauf den ich nicht verstehe.

Schon wieder ist eine ins Wasser gefallen …

Das gelbe Vinyl kommt mit guter Musik, ich kann mir das Album besser und kompletter anhören, als die beiden ersten Alben.

Schöner als das gelbe Vinyl wäre aber gewesen, wenn die Seite A keinen krassen Pressfehler zum Ende der Seite hätte.

Muss aber mal digital abgleichen, ob das eventuell auch so soll, das weiß man ja bei der Billie nicht immer direkt.

Der Albtraum vor Weihnachtem

What is off with Jack?

Danny Elfman komponierte einmal mehr großartige Filmmusik zum Film Nightmare before Christmas. Zum 30. Geburtstag des Films hat es eine wunderbar Neuauflage der Filmmusik gegeben. Dem Vinyl wurde in diese Variante ein Zoetrop Effekt spendiert, den muss ich noch etwas erforschen.

Halloween!

Als kompakte Scheibe haben wir schon die deutschsprachige Version im Regal, diese hier ist nun originalsprachig und so singt Danny Elfman den Jack selber auf englisch. Das ist zwar sehr großartig, aber ein bisschen vermiss ich Nina Hagen als Sally schon.

Das Doppelvinyl hat trotz der Zoetropen ein fantastischen Klang und lohnt sich laut anzuhören, um die ganze orchestrale Wucht von Danny Elfmans Werk zu erleben.

Zoetrop Effekt übrigens mit einem Stroboskop, das 33 Blitze in der Sekunde macht lässt hier lustig die Puppen tanzen – ist aber analog um Ecken kuhler als als Filmchen, daher gibt es kein Filmchen – selber ausprobieren :-)

Aalezeit!

If I’m gonna go everywhere, I’m going there

Zeit für die Eels – EelsTime! – so heißt das neuste Album von den Eels. Habe ich mich drauf gefreut, als ich es mit der Blinking Lights zusammen bestellt habe. Auslöser dieser Bestellungen waren die drei Tracks, die Mark Oliver Everett schon im Stream zum Hören anbot – früher koppelte man Singles für sowas aus, auch E.

I’m going there

Allen voran habe ich If I’m gonna go anywhere direkt zu einem der besten Eels Songs rausgehört – lief endlos oft in den zwei Wochen vor dem Eintreffen des Albums. Als die Post es brachte war ich überrascht, denn ich hatte so im Hinterkopf, dass das Album erst in den Sommerferien veröffentlicht werden sollte.

Time, it’s all about time now!

Das Vinyl ist rotetraubensaftfarbend und klingt auch sehr gut, jetzt beim ersten leisen Hören. Allerdings ist auch kein weiterer bester Eels Song aller Zeiten des Jahres auf dem Album, denke ich – oder er versteckt sich noch in der Mussmanöfterhörenigkeit. Allerdings ist das Album deutlich eingängiger als der Zauberkraft vor zwei Jahren.

Blinkende Lichter und andere Enthüllungen

Hey Man, now you’re really living

Seit sechs Jahren habe ich das TripleAlbum Blinking Lights (and other Relevations) von den Eels auf der Suchliste bei discogs, aber es hat noch nie weniger als 300 EUR gekostet. Das verehrte Sammler sind mir die drei 10″ Scheiben bisher nicht Wert gewesen.

Old Shit, new Shit

Wenngleich das für 100 Musikminuten nur 3 EUR pro Minute gewesen wären und ich ja auch schon 12 EUR für weniger als vier Minuten ausgegeben habe, erschließt sich hier die Sparmaßnahme eventuell.

So genug Mathe hin zur Musik. Old Shit new Shit und Hey Man, sind meine Favoriten auf dem Album, welches ich bis dato nur als Dateien auf dem Rechner hatte. Rundherum sind aber eine Menge kleine und große Musikperlen und was besonders niedlich ist, sind die vier Variante von Themes from Blinking Lights :: (Bride Of Theme From) Blinking Lights, Blinking Lights (for you), Blinking Lights (for me).

Blinking Lights for Medienherz und Jimm

Jetzt gab es das wiederaufgelegte Vinyl als 3erAlbum aber als lila zwölf Zoll Platten. Hier kostete die Minute nun nur 42 cent, also unter 3 EUR für Old Shit und Hey Man. Wo man dann in dem üppigen Booklet viele Bilder und viel zu lesen bekam – also sehr viel mehr als digital – da viel mir auf, dass an dem Lied to lick your Boots ein gewisser Peter Buck von R.E.M. mitmusiziert hat und schon klingt der sowieso schon schöne Song direkt etwas mehr nach Mandolim Strum.

Dudelt jetzt schon das ganze Wochenende so vor sich hin, immer mal wieder eine der sechs Seiten – keine der 100 Minuten tut weh, allerdings bin ich jetzt kurz zum Debut der Eels abgebogen.

Spanner

Keep haunting me, taunting me

Mike Patton, Stimme und Mastermind von Faith No More, hat 2006 das Soloalbum Peeping Tom produziert und Lieder mit diversen Gastmusikern aufgenommen. 2023 gab es das Werk neu auf goldgelbem schweren Vinyl.

They never get through to me

Ohne ein Lied zu kennen reizte die Vorstellung, das Patton mit Massiv Attack etwas zusammen gemacht hat. Zudem hat sich die Rezension bei jpc super gelesen.

Resultat ist ein Album, welches ich nach zweimal hören auf Augenhöhe mit Angeldust sehe. In der Spitze fehlt zwar Midlife Crises aber in der Breite gibt es keinen Krach.

Sehr kuhl auch, dass man bei dem Cover peepen kann – wenn auch nicht ganz so spektakulär, wie damals bei der Kompaktscheibenverpackung von Songs of and Devotion.

Ob Absicht oder Witz – Kill the DJ feat. Massive Attack ist nicht das letzte Lied auf der A Seite, wie es auf der Rückseite geschrieben steht, sondern das erste auf der B Seite. Ist vielleicht für einen DJ wichtig, wenn er nicht gekillt. werden möchte.

1989-swifteln

Wir Weihnachtswichteln mit einer größeren Familiengruppe und nutzen dazu seit letztem Jahr ein App. Hier bekommt man dann nicht nur sein Wichtelbeschenker genannt, sondern kann auch einen Wunschzettel pflegen. Da es hier nur um das mitbringen und überreichen und auspacken und so geht, ist es super, dass man sich in der App direkt einen Wunschzettel anreichern kann.

Hier habe ich mit 1989 von Taylor Swift auf die Liste gesetzt, da das Vinyl reduziert unser maximal Budget für Geschenke nicht überschritt und vorgeschlagen wurde, als ich Vinyl als Kategorie wählte. Die meisten anderen reduzierten Alben hatte ich bereits im Regal.

Ich hätte aber tatsächlich kein einziges Taylor Swift Lied benennen oder singen können, habe jetzt beim Hören aber ein paar wiedererkannt. Ist nur so ganz rudimentär meine Musik muss ich gestehen, aber es ist auch nicht wirklich schlechte Musik. Lustig ist, dass mich am Ende scheinbar meine eigene Kinderhand bewichtelt hat und der die Platte wohl nicht mochte.

Aufwärts

As the Sun comes up, as the Moon goes down these heavy Notions creep around

Ich hab das R.E.M. Album Up schon in den späten 90ern geliebt, aber damals als Kompaktscheibe erworben, vermutlich zeitgleich mit diesem Alanis Morissette Vinyl.

I count your Eyelashes secretly

Leider steckt der Bong nicht in der Kompacktscheibe, dann wüsste ich es.

Auf discogs war Up dann immer viel zu teuer, aber die Kompaktscheibe stand lange als Konoten im Taschentuch neben dem Scheibenabspielgerät. Jetzt freue ich mich sehr über den 25. Geburtstag von Up.

Vinyl ist lange schon bestellt gewesen, aber es war lange unklar, wann es kommt und jetzt ist es da. Wunderbares Doppelvinyl, toller Sound und die Lieder bleiben großartig. Eigentlich alle außer You’re In The Air, das nervt via Instrumente und via Gesang.

Damals bin ich in erstet Linie bei Why not smile (I was sad for a while – 1998) dahingeschmolzen, ist immer noch einer der besten R.E.M. Songs und auf diesem Album ein bisschen die Single die keiner war.

Parallelen zu Ereignissen ein paar Woche zuvor sind noch ganz lustig. R.E.M. kam mir wegen der Serie The Bear wieder sehr nah und gerne ans Ohr, der Erfolg dieses Albums hängt Expertenmeinungen zu Folge ein bisschen daran, dass At my most beautiful sich so sehr anhört wie ein Beach Boys Song. Serie Beach Boys, da war doch gerade erst was …

Klatschtonspur

Laugh track bezeichnen die Filmer die Geräusche, die zB in einer Sitcom nach einem Superwitz eingespielt werden, um Gelächter an den Witz zu zaubern.

The National haben also ihrem brillanten 2023er Album First two Pages of Frankenstein noch ein Doppelalbum hinzugefügt, wo das Gelächter zum Album drauf ist. Wer jetzt B-Seiten oder aufgebrauchtes Material erwartet, wird überrascht, denn die Lieder auf Laugh Track sind genauso toll wie auf dem Vorabalbum.

Auch die beiden Cover sind sehr lustig und sehr ähnlich. The National hat ja vor Jahren mal ein TripleAlbum auf einen Schlag veröffentlicht, der mich super enttäuscht hatte, diesmal hat das mit einem+zwei Alben viel besser geklappt.

Tiergeräusche

God only knows what I’d be without you

Ich kenne natürlich eine ganze Menge Beach Boys Lieder und ich liebe Kokomo aus dem Film Cocktail, aber ich habe keinen einzigen Tonträger von den Beach Boys. Am Ende von Serien oder Filmen packt mich Musik relativ häufig und so erwischte es mich jetzt im Abgesang der Staffel 5 von The good Doctor mit dem Beach Boys Song God only knows, der dort wunderschön passig auf einer Hochzeitfeier lief, während im Hintergrund Cliffhängerzeugs passierte.

Als hättet ihr es vor 57 Jahren geahnt.

Und auch wenn es jetzt ein paar Tage her ist und die Pet Sounds mit dem Lied drauf ein paar Tage erst am Plattenspieler steht, es gefriert immer noch leicht die Ader am Hals, wenn ich es mir wieder und wieder anspiele. Gut zugeliefert Beach Boys.

Ich war im Nachgang ganz schön baff, dass es ein deart altes Lied geschafft hat, mich so wunderbar zeitgemäß zu erwischen.

Die Eminem Vorführung

Wenn Kinder meinen, dass dem Vinylabel noch eine wichtige Platte im Regal fehlt und es diese dann zum Geburtstag entsprechend geliefert wird und dann auch noch sehr gut ist, dann scheint hier mit den Kinderohren alles richtig gemacht worden zu sein.

Eminem Lieder faszinieren meist durch die massive Menge an kuhl klingendem Gelaber plus gut gesampeltem Musikmaterial aus anderen guten Songs. Auf dem Album The Eminem Show sind aus beiden Kategorien zwei Top Lieder vertreten:

  • Cleanin‘ out my Closet, was gänzlich ohne fremde Hilfe ein starkes Stück ist
  • Sing for the Moment, was von den erfolgreichen Sounds des Aerosmithklassikers Dream On lebt.

Das Album kommt als Doppel Vinyl daher und hat zudem ein Doppel Vinyl Extra Album mit instrumentalen und live Songs, dafür aber ohne ein Büchlein mit Songtexten – wäre vermutlich zu dick geworden und gibt es ja alles in dem Netz der Informationen.

Die ersten beiden Seiten von Frankenstein

In my New Order T-Shirt

Auf das neue The National Album First two Pages of Frankenstein hatte ich mich sehr gefreut, denn es gab vorab Lieder beim Internetdienst, welche sehr poppig klangen. So ist es auch geworden. Es ist ein fröhliches Album, wenn man bedenkt, dass es von The National ist.

My Name is Paul

Die Songs in denen die beiden Damen Phoebe Bridgers und Taylor Swift singen helfen sind charmante Duette geworden.

Habe es die letzten Tage wirklich immer wieder gerne hören wollen.

Neongelber Alligator und Nadel 10

Die Tage hat mich eine neuer The National Song stark getriggert, da es sich hierbei stets um Musik vom Hasemann handelt. Mit Alligator fehlte mir bis heute ein Album, welches er mit auf eine einsame Insel nehmen wollte mir aber immer der Zugang dazu fehlte – sogar mit dem Song Abel kann ich unerklärlicherweise gar nichts anfangen.

Das die Platte neongelb ist und sie unter 25 EUR gekostet hat, war dann am Ende des Tages neulich der Kaufgrund.

Witzig in dem Zusammenhang, dass ich gerade Nadel 10 bestellt hatte und eigentlich immer mal eine Night Club von Ortofon ausprobieren wollte. Klingt gut und macht sich hier auch als Model spitze. Allerdings ist Nadel 9 gerade an den Start gegangen und wird jetzt erst seine 20’000 Plattenseiten machen, um dann von Nadel 10 ca. Ende 2025 abgelöst werden.

Zurück zum Alligator. Sie hat wirklich nur ein schönes Cover und eine tolle Plattenfarbe ist selbst aber nicht die Platte die randvoll mit Traumsongs für meine Unhasenohr hat.

Nicht eingeschränkte Liebe

Die alten Junkrocker aus Amerika haben vor ein paar Wochen ein neues Album veröffentlicht. Unlimited Love heißt das Doppelvinyl von den Red Hot Chili Peppers. Ich finde, dass man sich alle vier Plattenseiten ganz gut anhören kann, allerdings wartet man auf den Hit, während man sich stattdessen mit Radiomusik für über Vierzigjährige besudelt.

Leider kann ich gar nicht viel mehr dazu sagen, weil es gar nicht viel mehr zu hören gibt, aber es lohnt sich, die Platte nicht ungehört ins Plattenregal zu packen.

Extreme Zauberei

What do I do with the Magic?

Startet das Jahr mit einem neue Tocotronic– und einem Eels-Album sollte früh im Jahr alles gut sein möchte man meinen. Aber die Extreme Witchcraft Lieder verzaubern mich noch nicht. Sonst ist immer mindestens das eine Lied auf einem Eels-Album, was sich als mein neues Lieblingslied vorstellt. Das hab ich beim ersten mal Hören von dieser Platte bisher nicht gefunden.

Ich drehe die Platte mal nochmal um und höre nochmal durch …

Neongelbes/Pinkes Cover mit Mark E. als Motiv ist allerdings sehr gelungen.

nummer_fünf.doc – das eine, welches ich liebe

This one goes out to the One I love.

Hab ich das in einem der letzten Beiträge zu R.E.M. Alben schonmal geschrieben? Ich höre zu wenig R.E.M. und insbesondere diese fünfte Album mit den Knallern The One I love und The End of the World as we know it habe ich bestimmt zehn Jahre nicht mehr gehört – das ist doch schade, das darf nicht nochmal wieder vorkommen. Zum Glück ist das Document No.5 nun auch als gut erhaltene 1987er Platte hier angekommen.

Fire!

Im gleichen Atemzug auch besagtes The One I love als 7″ und die sogar in dem wunderschönen Bielefeld um die Ecke bestellt – hätte ich’s geahnt, ich hätte die kleine Platte mit dem Fahrrad abgeholt – wären nur 30km hin und zurück gewesen.

Naja, mal sehen – vielleicht ergibt sich ja was – man sieht seinen Verkäufer und all die anderen ja immer zweimal.

Glücklicher als zuvor

Klingt jetzt nicht das ganze Album so super glücklich, die Billie Elish Pirate Baird o‘ Connell, aber wie schon beim letzten Billie Eilish Album komme ich wieder nicht drum herum, es größtenteils recht kuhl zu finden. Auch diese nölige Teile des Gesang – ich mag die.

Es ist gesangstechnisch oft anstrengend, aber auch phasenweise stark. Die musiklischen Sounds sind mir natürlich zu wenig synthetisch, aber auch hier und da gut gemacht. Unterm Strich ist weniger extremer Kram dabei, wie beim besagten Where do we go … – Album.

007 – Keine Zeit zu sterben

Den Bond Song, der leider nicht auf dem Album ist, habe ich jedenfalls letzte Woche nach monaten Kinopause im bequemen Sessel mit gutem Sourroundsound nochmal echt genossen – den haben Billie und Hansi gut hinbekommen.