Kaputt

Es ist eine seltsame Schallplatte das Minialbum Broken von Nine Inch Nails. Sechs Lieder sind drauf, alle auf der A-Seite, auf der B-Seite ist kein Song?!

Gut aussehen ist auch nicht immer alles …

Es ist auch viel Lärm, wenig Soundgebilde, die etwas mit Synthetischer-(Düster)-Pop Musik zu tun haben – heute wird diese Platte aussortiert, dabei war die noch gar nicht lange im Plattenregal. Ich hatte auch nichts drüber geschrieben, denn da ist wirklich kein nennenswertes Highlight drauf. Komisch, dachte ich immer, darum hab ich die ja gekauft, aber es ist sicherlich die unnützeste NIN Platte, die ich jetzt habe.

Stell Dir mal Drachen vor

Drachen wollen Goldschätze haben und bewachen stelle ich mir vor, oder Smaug?

Radioactive! Radioactive!

Jedenfalls um Golfschätze anzuhäufen scheint es nun was neues zur Rettung der Künstler oder der Plattenlabel zu geben. Schweineteuere meist dann auch farbige 10″ Vinyls – der Hase wäre begeistert – von Songs, die mal cool waren. Ich gebe zu, ich würde da vier fünf Songs von kaufen wollen, weil ich sie noch nicht auf Vinyl habe – aber das würde 100 EUR kosten.

Ob es noch geht habe ich mich gefragt – 25 EUR für eine „streng limitierte“ blaue 10″ von Tokio Hotel / Durch den Monsun

Ne, da ich hab mal eine andere gekauft, die nur gut die Hälfte gekostet hat und vor eine paar Jahren von den Kinderohren ganz gut gefunden wurde. Sind am Ende vier ganz nette Songs, die hier in 45RPM abzuspielen und anzuhören sind – vielleicht ist das ein ganz lustiges Konzept, kleine 10″ Instant Greatest Hits oder Alben zu veröffentlichen. Hab ich ja sogar schonmal selber gemacht mit Paula.

Serpentinengefängnis

Im Abspann einer Netflix oder Primefolge begann ein kuhles Lied – das passiert mir ja ständig und ständig kaufe ich deswegen auch Schallplatten – jedenfalls in der Sekunde in der die Stimme einsetzte wollte ich wissen, welches The National Album ich dafür kaufen müsste, doch zu meiner Überraschung, hörte ich tatsächlich Matt Berninger, aber ich hörte einen Track namens One more Second seines ersten Soloalbums.

Nachdem ich das letzte The National Album nicht sonderlich gelungen fand und auch noch nix darüber geschrieben hab, ist das Solodebut von Herrn Berninger tatsächlich eine Ohrenweide. Er singt wieder, wie man sich das von ihm wünscht und es ist obendrein in einer für ihn typischen Düsterlaune instrumentalisiert. Piano, Bass, Synthies ganz prima.

Für mich spielt das Album ungefähr auf dem Niveau von The Boxer übrigens auch was Artwork, Formen und Bilder angeht.

USS Pinkertom

I’m tired of having Sex, so tired!

Dieses Weezer Album mag ich ja sehr, die Musik ist anders, abwechslungsreich, das ein oder andere Stück kann man immer mal wieder hören: Tired of Sex und El Scorcho zum Beispiel, schön crazy.

Aber mehr noch als die Songs, hat mich all die Jahre das Artwork entzückt:

Ich habe bestimmt ein Stunde lang im Internet nach einer Karte gesucht, die diese italienischen Schifffahrtskarte via GoogleMap in die Neuzeit bringt, aber im Chinesischen Meer gibt es keine Schmetterlingsinsel und keine Hundeinsel und auch kein Schmetterlingsmeer und außerdem ist nie eine Schiff namens Pinkertom dort durchgefahren oder untergegangen, sondern es ist alles Menschenerdachtes.

Das Cover ist eins der hübschsten Plattencover. Nachdem mein erstes Weezeralbum eine Kompaktscheibe war, fand ich dieses Cover so hübsch, dass ich es mit lieber als Platte gekauft habe, weiß aber noch, dass ich auch die Kompaktscheibe, bei Ween in der Hand hatte.

Wikipedia hat dann neben der italienischen Phantasieschiffkarte noch verraten, dass das Cover von einem japanischen Künstler namens Hiroshige gezeichent wurde. Wunderschön, ich hab es 1996 mal für ein Mixtape abgemalt, finde ich gerade aber nicht wieder.

Zeig uns deine Hitten

(Den Wortwitz kann man nicht so gut ins deutsche übersetzen.)

utz utz utz Baby

Man könnte die Bloodhound Gang ja durchaus als niveaulos bezeichnen und sich daran stören, dass es bei allen Songs ständig nur ums Paaren geht, wie auf dem Discovery Channel, dennoch ist es in der Regel eingängiger Kirmespop, den ich zB bei Kylie Minogue und Lady Gaga auch abfeiere.

Daher freue ich mich auch über das curaçaofarbige Doppelvinyl, welches hier letzte Woche zweimal geliefert wurde. Nachdem ich es Anfang des Jahres bei united vinyl in England bestellt hatte, gab es am 1. April (das vermutlich der Fehler) eine Mail, dass es mit diesem Produkt Lieferschwierigkeiten gibt. Gleichzeitig konnte man aber bei discogs schon Platten für vormals etwa 40 EUR jetzt für 80 EUR kaufen. Darauf bin ich reingefallen, aber jetzt habe ich eine scheinbar limitierte Auflage doppelt und biete diese jetzt halt auch wieder unausgepackt (MINT) bei discogs an …

Zurück zum Abfeiern von und bei Bloodhound Gang Liedern – es ist auf jeder der vier Seiten minidestens ein richtig echter Partyhit, von Fire Water Burn über Along comes Mary, Uhn tis uhn tis uhn tis zu Screwing you on the Beach plus Disco Pogo (von Die Atzen feat. Jimmy Pop). Leider müssen wir diese Platten vor den Pupertieren im Haus etwas verstecken, denn das Covergirl geht der frivolen Aufforderung der Gang auf den Platten und Innenhüllen tatsächlich nach. Daher gibt es auch nicht so richtig viele Fotos vom Artwork heute.

Ich denke drüber nach, die Bestof Alben alle in die 19LiterBoxen zu packen, weil dort ja die Singleauskoppelungen befinden – mal sehen …

Auf Luft laufend

Saying funny things you have never heard

Kerli Kõiv Song Walking on Air ist ein One Hit Wonder, ich denke auch, keiner kennt sie wirklich. 2008 hab ich ihre Lied im Radio gehört, da war ich ziemlich verzaubert und habe mir direkt eine Musikdatei beim Apfelhandel gekauft und das Lied tagelang, wochenlang, ziemlich oft gehört und zwar beinahe ausschließlich im Auto. Vielleicht habe ich sogar das Musik Video auf Fressebuch geteilt, das macht man damals schon ab und wann so.

Ich bin bis vor wenigen Tagen gar nicht auf die Idee gekommen, mal direkt nach dem Song auf Vinyl zu schauen, wissend dass es das Album Love is Dead nicht auf Vinyl gibt. Aber was es gibt ist eine Remixe 12″ Promo und da ist eben auch dieser RadioMix von damals drauf.

Es sind so dermaßen entspannend satte Bässe (dachte immer, die wären von Timberland, aber es sind welche von Lester Mendez – you know) und viele toll aber minimal arrangierte Geräusche zu einer Pop Stimme die in einem Zwischenteil des Lieds in einer Art Björksprechgesang ausbricht, was für die 30 Sekunden wirklich super ist.

Kommt in die kuhle Maxikiste für Arolsen.

Wir sind Chaos

In the End, we all end up in a Garbage Dump

Nachdem ich exakt einen einzigen Tonträger (den mit Dope Show drauf?!) von Marilyn Manson besitze, ist letztes Jahr das erste Vinyl seines 2020er Album dazugekommen.

Sick, fucked up and complicated

Das war in erster Linie mal wieder ein Kauf, weil das Cover kuhl aussah und weil auch Marilyn Manson in der Regel immer für einen guten Track pro Album zu haben ist und es lustig ist weißes Vinyl von der dunklen Gestalt zu haben.

Das Album ist tatsächlich am Ende auch über die Musik unterhaltsam – ist jetzt kein Top 100 Songs des Jahrzehnts drauf, aber ich verbuche das Album als lohnenswert, schon wegen des Namensgebersongs We are Chaos.

Marilyn Manson kommt neben das auch gerade erst wegsortierte Madsen Album ins Regal, da bei Madonna und den Manic Street Preachers in das Fach.

Sonnenprediger

Nach allem was man so für Wortherleitungen bekommt, ist ein Cyr ein griechischer Prediger der einen Bezug zur Sonne hat. Okay.

We’re on the Verge, we’re on the Verge

Auf dem neuen Smashing Pumpkins Album, dass ein bisschen zu unrecht von den „Fachleuten“ zerrissen wird, heißt auch ein Song Cyr – ein ganz gut gelungener Track – aber ob es dort um eine Sonnenpredigergeschichte im Song geht kann ich nicht nachvollziehen und auch nicht, ob das die klassische Wortwahl eines Sonnenpredigers ist.

Billy Corgan’s Stimme und Synthiegewalt macht das Album sehr nett anzuhören. Die 72 Minuten möchte man aber nicht komplett durchhören, das wollte ich aber auch bei Melone Collie auch nicht, also ich nicht.

Die größten Hits von den Kanonen und Axel Rose

Nothing last forever even cold Novemberrain

Jeglichen Hype um Guns‘n‘Roses habe ich ja tatsächlich nie verstanden und die größten Hits würde ich auf eine gute Coverversion von Live and let die und den wahrhaftigen Supersong Novemberrain zusammenstreichen.

Dafür hat es das Wiederveröffentlichungs Greatest Hits Album in einer hübschen Vinyl Verfärbung mit ordentlichem Klang in der Rille gegeben.

Die Platte wird es vermutlich einmal im Jahr Anfang November auf den Plattenteller schaffen, um wenigsten ein bisschen den Beginn der Dunkelheit auf musikalischem Wege aufzuhellen.

Naja, so schlimm war der November nie, gab und gibt dort immer eine hübsche handvoll Feiern zu feiern.

Neu im Plattenregal kommt das Album entweder in die 19LiterBox oder neben David Guetta und GusGus.

Erde an Dora

I do I do I do I do

In der Special-Vinyl-Fan-Editon war nicht nur rotes Doppelvinyl in 45 RPM Qualität, sondern auch noch eine Slipmap und Kühlschrankmagneten und allerlei Krimskrams dabei. Hat mich schon der ein oder andere Track auf Deconstruction Time vor zwei Jahren umgehauen, muss ich sagen, dass es diesmal noch besser gelungen ist.

Die Stimme von Mark, der Sound drumherum von Melody bis Detailverliebtheit – alles ist wunder wunderschön. Außerdem mag ich die Comics, die im Artwork auftauchen, wie zB das verliebte Gespenst und der Detektiv …

Die grüne vorab Single zu diesem Album war schon sehr toll, aber ich muss sagen, dass auf jeder der vier Plattenseiten mindestens ein genauso, wenn nicht besserer Song ist.

Mein Favorit ist aber der Album-Opener Anything for Boo.

Anything for Boo!

Ein bisschen schade ist es, dass der Goldrahmen um das Plattencover aufgedruckt ist und man das Cover dahinter nicht austauschen kann.

Das wäre sonst ein toller Gag für die Coverwand geworden.

Das Trugbild von innen zerbersten

Netter Jahresabschluss mit einer netten Band. Allerdings unterhalten wir uns hier ganz sicher nicht über das Highlight des Jahres, aber auch nicht über eine Nullnummer. Paar Lieder sind richtig gut. Eins viel beim Durchhören sehr auf und beim genauen lesen war ein bisschen klar woran das liegen könnte, denn exakt dort hatte Stuart Price mal wieder seine Hände an einem Killers Track – lange nicht so sehr wie an dem Song, aber sehr gelungen.

Zudem ist das Cover im Rahmen an der Wand schon ein Hingucker, der irgendwie ordentlich zum Ambiente der HiFi Wand passt.

Könnte schon sein, dass das eins der tolleren Plattencover des ausklingenden Jahres ist.

Elektrokonvulsions-Therapie-Schwermut

Das ist eine der besten Überschriften des gesamten Vinylabelblogs glaube ich und vermutlich auch eine der traurigsten, wenn man die Story von E von den Eels zuhört. Traurigkeit über den Verlust der Mutter, die zuletzt auch so therapiert wurde.

You’re dead but the World keeps spinning

Jetzt Vinyl: Bevor ich diese redoppelvinylte Platte hatte (Gott sei dank, denn die Erstpressung bei discogs war ganz schön teuer, aber dafür transparent blau 10″ – eine Traum für den Hasenmann), hätte ich behauptet, dass es ein Album ist, das von Last Stop: This Town lebt – so ein Single mit vielen Bonustracks, aber in Wirklichkeit ist mehr gutes und auch lustiges Song-Material dabei: Delicious Hospital Food zum Beispiel.

For the last Stop to this Town

Leider auch viel trauriges Material, denn hier wird der Tod der Mutter und der Freitod der Schwester verarbeitet. Dinge die über die man lieber nicht aus gegebenen Anlässen singen muss …

Das so wunderschöne Cover wird durch dieses Wissen natürlich auch ein bisschen trauriger.

Wie ein Gebet

Als ich 1990 das Geld von meinem ersten Sommerferienjob bekam, konnte ich mir davon meinen ersten Kompaktscheibenabspieler kaufen und direkt noch meine erste Kompaktscheibe: Like a Prayer von Madonna

It’s like a little Prayer

Beinahe 30 Jahre später stolperte ich bei einem Plattenanbieter über eine Near-Mint-Variante der Vinylversion und kaufte. Es ist nach wie vor so, dass es eben die vier TopRadioSingles auf diesem Album gibt:

  • Like a Prayer
  • Express yourself
  • Cherrish
  • Dear Jessie

Der Rest ist mehr oder weniger B-Seiten-Beiwerk und insbesondere der Track von und mit Prince ist Kunstmüll für meine Ohren – und das liegt nicht an Prince, sondern am Müll.

Die Platte ist aber trotzdem ein Madonna Meilenstein und ein Album, das auf immer und ewig einen historischen Wert für mich hat und eben vier Toplieder.

Ganz lustig, beim Plattenriechen steht diese Platte in einem verwirrenden Gegenüber zu Nils‘ 101, falls die Platten das Parfüm 30 Jahre lang halten konnte … (ich sag nur Patchouli)

Gagatonschritte

Nicht nur stark in der Chromatic nachgearbeitet, sonder auch in der Opacity.

Ich lege mich früh fest: Wenn dieses Jahr kein außergewöhnliches Scooter Album mehr veröffentlicht wird, dann ist Chromatica von Lady Gaga das Kirmesmucke Album des Jahres. Es ballert einem wirklich den Kopf weg und das ist ganz okay, das einzige was nervt ist, das die eigentlich nette Stimme von der Lady (bzw. einmal sogar bei Elton John) ständig durch einen Vocoder genoodelt wird. Dann klingt es nicht.

Bei Stupid Love blieb das mehr oder weniger aus, so dass hier ein richtig guter Pop Song ähnlich wie Paparazzi oder Poker Face entstanden ist. Das Album ist viel besser, als das Vorgängerteil Joanne.

Leider ist das crystalclear Vinyl ohne Cover in einer stinkenden Plastikhülle erschienen, daher gibt es diese Platte nicht im Bilderrahmen.

Mehr Monster

Orange Monster an der Wand

Mal wieder Monster gehört. R.E.M. war in den Neunzigern wirklich nicht wegzudenken, auch wenn das gar nicht das beste R.E.M. Album ist, so war es doch das beste, was mir 1994 so zu bieten hatten.

Hat auch Spaß gemacht es anzuhören, da hatte Nechen eine gute Inspiration geliefert.

Außerdem wollte ich auch mal etwas orange Farbe an die Wand haben in Monster Zeiten wie diesen …

Von der Nacht getrennt

Wenn man der Nachricht von UPS trauen darf, sind wir am 27.02.2020 erstmal noch mehrere Nächte getrennt, denn die Platte Divided by Night von The Crystal Method ist zwar versandt aber erstmal noch in Kalifornien.

Waiting in California

27.2.
Nach langer Zeit hab ich mal wieder eine Schallplatte in Übersee gekauft, weil sie bei (nur) zwei europäischen Anbietern über 150 Euronen kosten sollte, gleichzeitig aber zB aus Spanien unsägliche 11 EUR Fracht gekostet hätte. Okay UPS nimmt für Flüge über viel Wasser 23 USD, aber dafür Schicken sie auch lustige Nachrichten …

5.3.
Und man merkt dann auch das es ein Doppelalbum ist, denn scheinbar ist erst die eine Hälfte von NY nach Frankfurt gekommen und nen Tag später die andere Hälfte.

Mittlerweile ist die Platte aber komplett in Frankfurt gelandet und hoffentlich nicht beim Zoll eingeschlafen, denn von Frankfurt hierher hat es UPS auch schon mal schneller hinbekommen als dieses mal.

Und am 10.3. hat UPS Germany es angeliefert.

Macht sich gut an der Wand und sehr gut auf dem Plattenteller.

Divided by Night von The Crystal Method höre ich seit Jahren im Auto immer wieder gerne jeden Track.

Drauf gekommen bin ich, weil dieses Album seit 2009 auch in der Vita von Peter Hook auftaucht, da er an zwei Songs mitgeschrieben hat und entsprechend auch am Bass zu hören ist. Außerordentlich gut gelungene Tracks, aber eben nicht nur die beiden, sondern auch noch etliche andere der zwölf Tracks.

Ins Plattenregal kommt The Crystal Method vor The Cure (bzw. was davon übrig geblieben ist):

Collins, Connor, Crystal, Cure

Überflüssige Saxophone und sinnlose Geigen

When do I get to sing „My way“?

Es ist ein Schulzeit-gerade-eben-beendet-Phase-Erinnerungsalbum für mich, wir haben es recht häufig in seiner schwarzen Originalpressung auf Harold oder Joe liegen gehabt. Jetzt gibt es die polierte gelbe Neuauflage im Handel – mit allerlei Klim und Extrabim, aber am Ende bleibt es dabei:

When do I get to sing „My Way“? ist der rausstechende Hit der Platte und der Rest ist so Beiwerk für den man einen besonderen Tag braucht, an dem einem der Sparksgesang auf dem richtigen Fuß erwischt.

Ich fand damals schon Plattencover und Co ziemlich kuhl hätte aber aus dem Stand heraus nicht mal mehr gewußt, dass auch der Albumtitel Gratuitous Sax & Senseless Violins recht lustig ist, selbst wenn man ein Kind hat das wunderbar Saxophon und Cello spielt.

In der Gebärmutter

I sit and drink Pennyroyal Tea

Das Nachfolgealbum zu Smells like Teen Spirit hat es wieder in Teilen in sich. Allerdings taugt für mich nur die Hälfte der Songs was, nämlich die vier die nicht nur Gitarrenkrach und Geschrei sind, oops, das ist sogar nur ein Drittel.

Die Lieder Heart-Shaped Box, Rape me, Pennyroyal Tea, All Apologies sind allerdings sehr sehr große Nummern wie ich finde.

Lange fiel mir gar nichts ein, was ich über dieses 4/12 Megawerk schreiben konnte, außer eben den vier Knallern und dem ziemlich gelungenen Cover. Schade, dass es keine weiteren 4/12 Meisterwerke mehr gegeben hat. Letztes Studioalbum, leider.

Iris strahlend

Iris

Cover sah ziemlich kuhl aus als mir Another Way in meine Playlist der Woche beim Online Hördienst gestellt wurde. Hörprobe klang nett düster, Bandname ist auch ziemlich gut. Da war der Kauf einer bereits sechs Jahre alten Platte beschlossen.

Aber die Platte hat einen Etikettierungsfehler, die Anzahl der Songs auf der A Seite ist nicht identisch mit der Anzahl der Songs die auf dem Label stehen. Lustig, aber die Macher der Platte haben beschlossen, der Platte einen Entschuldigungsschreiben zu verfassen.

Dudelt alles nett daher ohne so richtig aus dem Quark zu kommen, vermutlich hängt die Platte öfter an der Wand, als das sie abgespielt wird, wobei jetzt gerade ist der US-Düsterpop zum zweiten Mal komplett zu Ende gelaufen.

Phanom

Es handelt sich ja wie auf dem Entschuldigungszettel ^^ geschrieben um eine limitierte Auflage, daher ist noch eine Bonusplatte mit ganz gut gelungenen fünf Mixen (die etwas besser aus dem Quark kommen) von Liedern des Radiant Albums mit dabei.

Vierzig Tag nach dem Einkauf, sollte ich auf Kindermundwunsch mal alle Plattencover austauschen und so erlebte ich beim Wegsortieren von Iris eine Überraschung: Im Plattenregal war noch keine einzige Band mit i und so kommt Iris neben Humpe und Jackson.

Die besten 17 von Simon und Garfunkel

Hallo Darkness my old Friend!

Grandios, diese Greatest Hits Sammlung ist voll mit progressiven Rock Megahits, wenn man in der richtigen Stimmung ist, dann kommen die alle gut rüber. Heute war aber nur der Job mal wieder Sound of Silence und Bridge over troubled Water zu hören.

Auf dem Cover ist ein Preisschild auf dem Gratis steht. Die Qualität ist tatsächlich unterirdisch, da mit 17 Liedern auch ein bisschen viele Lieder auf zwei Seiten verteilt sind. Zudem ist die Platte nicht so richtig toll gepflegt, allerdings tut das dem Charme der Songs kaum etwas an im Gegenteil.

Im Regal steht die Platte zwischen Sigur Ros und Simple Minds, die man auch mal wieder auflegen könnte, wenn die Panflöten von El Condor Pasa vorbei sind.

Wo ist mein Gedanke und wo das andere Beste von Pixies

Und direkt noch eine Best of …

Wo ist denn mein Gehör?

Where is my mind, das ist das Beste von den Pixies, wenn ich jetzt nicht krass was überhört habe – denn auf den vier knallorangen Seiten Pixies Best of ist nur das eine Lied gut für mein Gehör und der Rest ist schräger Krach.

Warum ist das wohl so? Und wenn das so ist, warum bringt man denn ein Best of Album raus, wenn es auch eine Single mit einer Intrumental B-Seite getan hätte und meinetwegen auch in orange.

Naja, jetzt weiß ich jedenfalls, dass ich keine Gehörlücke hab, weil ich nur den einen Supersong von denen kenne und den nun auch auf Vinyl hab.

Wunderhübsche Hassmaschine

Es ist vermutlich mein Industrialdüsterrock Lieblingsalbum und ich dachte auch, ich hätte über diesen Klassiker in meinem Vinylschrank schon ein wenig mehr erzählt, aber ist nur eine mickeriger Absatz bis jetzt.

Es startet mit drei Megakrachersongs, die alle ineinandergemixt daherkommen Head like a Hole, Terrible Lie, Down in it. Das sind vielleicht die drei besten Albumopener hintereinander nach U2 – JoshuaTree.

Ich weiß noch, dass ich das Album als Platte bei Ween ständig habe stehen sehen, es aber nie kaufen mochte, weil das Cover nicht so kuhl aussah, wie das Cover der Kompaktscheibe, die ich irgendwann spät 1992 einkaufte.

Extra aus dem Kompaktscheibenantiquariat geholt

Something I could never have ist die Depribaladennummer dieses Albums und auch NINs bester Langsamtrack. Der geht wirklich an die Tränendüse und gute Laune, man man man. Schön ist wie früher schon mal beschrieben, dass er auf der CD in den Vorgängertrack Kinda I want to vermixt ist, was ich immer doof fand. Auf dem ReReleaseAlbum ist das der Track eins der zweiten Seite, was mich dann Cover hin Cover her zum Kauf der Neuauflage überzeugte.

Das Flood das Album produziert hat macht es natürlich erst recht rund für mich. Nach dem Album hat er dann vermutlich Violator auf den Produzententisch bekommen, sehr sehr kuhl Herr Flood.

Ich bin einfach zu finden

Fünfseitiges The National Album Easy to find, was eine rote, eine gelbe und eine graue Platte mitbringt, aber trotz der Fülle an Songs keinen richtigen ordentlichen Song dabei hat, sowie es bei den letzten drei Alben mindestens war.

Das ist schade, denn beim Artwork hat sich jemand sehr viel mühe gegeben es bunt und gleichzeitig hübsch aufgeräumt zu halten. Aber ganz ehrlich, The Nationals Job ist nicht hübsche gelbe Platten zu veröffentlichen, sondern Songs die einen traurig anlächeln und dabei an den Hasemann erinnern.

Wenn wir alle einschlafen, wo gehen wir hin?

Sie soll das neue freche itGirls sein, dass ähnlich wie Nirvana alles musikalisch anders machen und echt frech sein, schrieb das Magazin bei uns auf dem Lokus. Hmm, das musste ich mir mal anhören und bin bei dem Song You Should See Me in a Crown auch angetan gewesen und hab das noch unveröffentlichte Vinyl geordert.

Jetzt ist die maracujafarbende Vinylscheibe geliefert und es ist natürlich nicht Nirvana und auch nicht frech wie Nirvana, aber es ist schon kuhler als der Kackeinheitsbrei, der sonst neu um die Ecke kommt.

Die Kinderohren denken allerdings, dass einige Lieder klingen, als wenn sie kaputt wären. Da sind offensichtlich ein paar gruselige Dinge mit Bässen im Studio gemacht worden. Naja, so klingt halt freche Musik heute. Ich finde es war eine gute Scheißhausidee, die Platte zu kaufen, sie kommt ins Regal zwischen Elvis und Electronic.

Hab nen Maximalballon gefunden und denk an Nena

Das Album war mir an verschiedenen Stellen aufgefallen, weil der riesige vermutlich nahezu maximalgroße rote Luftballon so hübsch von dem David Andrew Sitek von TV on the Radio spazieren getragen wird auf dem Cover.

Denk an Dich
Denk an Dich

Das erinnert ja mindestens an Nena.

Nix dergleichen, es ist ein Album das er mit zehn anderen Künstlern oder Bands zusammen erstellt hat und die paar die ich davon kannte, Little Dragon, Karen O Frontfrau von Yeah Yeah Yeahs und Talking Heads Frontmann David Byrne sind ja mal mindestens eine lustig bunt gemischte Auswahl.

Die Songs sind alle sehr gut und ich mochte das lange immer komplett mit umdrehen anhören, während der Ballon im Bilderrahmen hübsch aussah. Jetzt habe ich das Album fast ein Jahr, aber hatte nie so richtig eine Idee, ob ich es mal in Regal sortiere oder nur in die Vorablagenbox am Plattenspieler stelle.

Jetzt ist die Platte im Regal zwischen Materia & Casper und Mesh.