Frieden oder Liebe

Vor Wochen hatte ich mir doch gewünscht, dass die Kings of Convenience sich nochmal zusammenfinden und ein Album machen. So schnell hatte ich jetzt gar nicht damit gerechnet, aber seit Freitag ist es nun da. Peace or Love.

Es ist neues Material, aber in gewohnter gitarriger Loungeentspanntheit. Für den ein oder anderen mag der Gastgesang von Feist gelungen sein und es passt auch stilistisch in die Lieder, aber es macht nicht direkt Megaknaller aus den Songs.

So sehr ich mich freue, diese weiße Vinyl nun zu besitzen, so sehr ist aber auch klar, dass dieses Jahr schon deutlich bessere Alben neu auf den Plattenteller gekommen sind.

Ein mondförmiges Schwimmbecken

Wunderbar, endlich verzaubert mich einmal wieder ein Radiohead Album. Das fängt wunderbar an (Burn the Witch): Viel Orchester und Elfengesang, viel kluge (Synthie-) Drums, viel zauberhafter Synthieklang im Allgemeinen und ein herrlich jaulender Thom Yorke. Wenn das jetzt ironisch klingt?! Ist es nicht, das Album ist wunderschön und wird im Jahresrückblick bestimmt nochmal besungen werden …

radiohead

Da es die mp3s schon etwa eine schrillionen Wochen vor dem Vinyl gab, konnte ich beim Plattehören letzten Dienstag (als es mit drei Tagen Verspätung zugeschickt wurde) schon mitjaulen bzw. mitelfen.

Das hat viel Spaß gemacht und Ohrwürmer hinterlassen, die ulkigerweise am Ende zu OK Computerigen Paranoid Android Würmern mutierten. Aber es gibt ja deutlich blödere Radiohead Alben als OK Computer.