Im Marc Almond Rausch der Vorwochen habe ich heute eine „fragile“ Lieferung bekommen, die hochwertig und trotzdem preiswert war. Stars we are, das Album vor Tenement Symphony, ist ebenfalls fantastisch, wenngleich es 1988 noch nicht an den Pomp von 1991 rankommt – weil Bob Kraushaar auch nicht Trevor Horn ist.
Trotzdem ist es das Album, was das Wunderwerk Something’s gotten hold of my Heart beinhaltet und zwar in einer Variante ohne Gene Pitney. Trotzdem bombastisch.
Cucumber Castle for Marc
Erwähnenswert witzig ist auch der Album Schutz des Verkäufers, denn er hat Marc Almond von den wunderbaren Bee Gees schützen lassen, da hätte ich glatt nen Überraschungsalbum für Papa gehabt …
Es ist ein super fantastisches bombastpop Album welches Marc Almond in den frühen 90ern veröffentlicht hat und es weder in das Kompaktscheibenregal noch in das Vinylregal geschafft hat. Das Album mit dem Namen Tenement Symphony. Was ich habe, ist die Kompkatscheibenmaxi der ersten Single aus dem Album, The Days of Pearly Spencer, was einer der vielen Lieder auf dem Albun ist.
Jetzt dann als Geburtstagsvinyl mit 35 Jahren Verspätung im Vinylregal angekommen, allerdings nicht in der selben Titelpressung wie 1991.
Spannend aber, warum ist es so pompöser Pop, ich hatte ja so eine Vermutung der ich erstmal nicht nachgegangen war. An den einzelnen Songs stand nichts davon – aber hinten auf der Platte: es ist eine Trevor Horn Produktion.
Das Album in der neuen Pressung ist eine Doppel LP und hat auf der Seite D ein paar Bonusmixe, startet aber auf Seite C mit dem Knaller Champagne. Dort lesen sich die Credits des Songs, als würde er vom actually Album der Boys kommen. Julian Mendelson am Mixer aber alles mit der wunderbaren Stimme von Márc Almond.
Barney Ashton-Bulluck, der in dem Produktionsmanagement der Neupressung mitgewirkt hat, erklärt im Beipackzettel des Albums noch, dass die Lieder deswegen in anderer Wagenreihung auf der neuen Pressung zu finden sind, weil so zB Champagne am Seitenanfang deutlich besser gemastert werden konnte, was ich schon gefeiert hatte, bevor ich das gelesen hatte – es ist so ein fantastischer Öffner der C-Seite. Zudem startet das Album so jetzt auch mit dem Prelude, was ja Sinn macht, wenn man als alter Lateiner drüber nachdenkt. Die 1991er Version lässt die B-Seite mit dem Prelude starten.