Wenn ich sage

Eine sandfarbendes Doppel-Vinylalbum war für die ersten Pressungen angesagt und da dachte ich: Sand hat eine kuhle Farbe! Was ich aber bekam war krankblasses lachsfarbendes Vinyl und eine überhaupt nicht beschriftet Platte wie Packung. An keiner Stelle stand, wie die Lieder heißen oder wie lang sie sind oder auf welcher der vier Seite sie sind.

Immerhin steht delta A auf der ersten Seite, sodass ich mir dann eben nach dem ersten Hören zwar merken konnte, dass nen paar Tracks ganz gut sind, aber nicht wie sie heißen. So ist das Album mehr oder weniger ungehört ins Plattenregal eingezogen.

Heute stoplerte ich dann im Auto über If I say – Delta. Und dachte mir, okay das ist scheinbar eins von diesen wirklich guten neuen Songs vom Deltaalbum und es direkt nochmal aus dem Regal geholt, um es komplett zu hören. Diesmal mit einer Trackliste aus dem Videotext Internet, allerdinsg nicht ohne sich nochmal zu fragen, was das soll – keinerlei Infos auf die Platte oder die Verpackung zu schreiben und stattdessen Fotos von unglaublich vielen Leute draufzudrucken, die bestimmt alle nett sind, aber auch keiner weiß, wie die heißen und was die für einen Auftrag haben.

Wilder Gedanken

Jetzt höre ich schon wieder dieses neue Mumford & Sons Album. Gekauft habe ich es, weil die ersten beiden Alben von den Jungs um Marcus und Ben (lustig nech – leider heißen die anderen beiden Ted und Winston) schon sehr gut waren – im Prinzip so gut wie R.E.M. Alben.

wilderminds
Bergstadt Oerlinghausen?

Und weil das Cover wunderschön ist.

Und weil das Album Wilder Mind heißt und mit ein bisschen Glück, Gedankengut von Alan Wilder dabei ist – ne, aber es ist tatsächich keyboardiger und unbanjoiger als die anderen beiden Alben. Kurzum: Es gefällt mir unglaublich gut. Hört sich gut an und sieht dabei auch noch gut aus.

Die Mumford & Sons sind neu im Regal und sortieren sich zwischen, Morrissey und Münchner Freiheit (ich muss lachen und meine Träume weiterleben!).