Dagobert

Hast Du auch so viel Spaß?

Es ist bestimmt eins der verrücktesten Alben, das ich besitze und Dagobert ist bestimmt auch einer der verrückten deutschsprachigen Sänger. Aber was genau ist das eigentlich, was er da macht? Es ist zu verspielt für Schlager, aber die Texte sind sowas von Schlager – dazu kommt noch so ein Wienerisches – trotz das er Schweizer ist – in der Stimme und wie Mama und Papa sagen würden sehr viel Schmalz.

Aber es ist so super, ich hab das hier mal zum Hochzeitstag vor ein paar Jahren angeschafft und seither eigentlich geplant mal einen Beitrag zu dem Album zu schreiben, wenn ich eine Flasche Wein intus habe, aber dazu ist es seit Jahren nicht gekommen.

Naja, jedenfalls da es mittlerweile auch noch mehrere Alben von Dagobert gibt und ich bei dem vierten auch sehr sehnsüchtig auf das Vinyl warte, habe ich mir zur Wartezeitkürzung das dritte Album (das soll sehr 80er poppig sein) soeben für -15% Rabatt beim Plattenversand von JPC bestellt, kommt dann vermutlich auch am Hochzeitstag an.

Jetzt aber zurück zum Plattenteller, umdrehen und nochmal hören, es ist so ein großer großer Spaß und es ist auch wirklich schön.

Lass sie Außerirdische sein

Freitagabendmusik, Dark Wave, Elektronik aber düster – es ist wunderbare Musik, sie ist melancholisch, etwas gruselig, etwas albern, etwas was man jetzt zum Übergang Richtung Frühling mal ganz gut haben kann.

220 is no speed for you

Das allwissende Spotify hat mir schon zweimal für meinen Mix der Woche Songs aus dem Album Let them be Aliens vorgeschlagen: Alien und Du scrollst, beide super starke Düsternesshymnen. Das Vinyl kommt blutrot daher, was irgendwie die falsche Farbe für DarkWave ist, wie ich finde. Hätte rihig schwarz sein können und meinetwegen nach Patchouliöl duften können.

Im Regal ist ein Platz zwischen Lady Gaga und John Lennon reserviert, wenn meine Düsterphase in ein paar Tagen mal wieder vorbei ist.

Wir waren hier

Zwei Mädchen, um ein bisschen Ruhe und Frieden in diesem Spätsommer zu erlauschen. Das haben Valeska und Sonja sehr gut hinbekommen. Sie spielen ruhig und melodisch auf ihren Gitarren und haben dazu ambientes Synthiegesudel an, so dass man wirklich etwas die Zeit vergisst und beim Arbeiten nur kurz aufhorcht, als sie was von Hotel singen.

Letztes Wochenende habe ich diese Album und das von a-ha die ganze Zeit im Wechsel gehört, dieses weil es so schön ist und das aus Norwegen, weil ich es mir schön hören wollte …

boy
Die Mädchen waren hier.

Ist mein erstes Album von Boy und die stellen sich ganz frech neben Boys: David Bowie und die Bright Eyes.