Der Hund und die Zukunft

There’s a Hole in my Sock but I can live with it

Von Agar Agar kommt französischer Minimalpop, der auf dem Doppelalbum The Dog & The Future zunächstmal mit dem Track Sorry about the Carpet sehr erfrischend daherkommt. Hier ist Gesang sowie Synthiemelodie interessant, allerdings lässt es genau diese Mischung bei den anderen Track vermissen. Nach nur zwei anderen Tracks, die sich recht gleichmäßig auf alle vier Albumseiten verteilen, ist man schon sehr gelangweilt.

Ich hab das jetzt zwei Wochen immer mal wieder ausprobiert. Der eine Track hat mich minimal verzaubert, die anderen bleiben maximal langweilig. Allerdings ist der Name der französischen Minimalisten schon auch lustig. Agar Agar – ist japanischer Fischleim – was ein lustiger Bandname, oder?

Bekenntnisse und Zweifel

 

… und wenn auch mein Herz zerbricht – nein, mich zerbrecht ihr nicht!

Drittes Soloalbum von Heppner und erstes was in der schönen Gegenwart auch auf Vinyl erscheinen durfte. Was bleibt? feat. Joachim Witt wurde mit Spannung von mir erwartet und ja, ich finde es wirklich gelungen. Das gesamte Album ist 50/50 gelungen/belanglos, was aber dem Album vier ordentliche Tracks beschert.

Einen Track hat Heppner auch mit ATB geschrieben, Technoman und Heppner? Da ist mir ja direkt der spektakuläre Track mit Paul van Dyk von 2004 oder so wann eingefallen, aber hier ist leider nicht sowas kuhles rausgekommen. Schade.

1992 No Happy Views, 2018 Confessions & Doubts

Das alte Wolfsheim Album habe ich mal im direkten Vergleich angehört. Das hat auch seine Höhen und auch deutliche Tiefen, aber eben Sparrows & Nightingales. Punkt für das Altwerk. Eigentlich wäre eine Wolfsheimreunion auch noch mal okay, so in zwei, drei Jahren …

Da das Cover nicht so der Knaller ist, kommt das Album direkt mal ins Regal neben Ofra Haza und die Housemartins.

Komische Liebe

Zwei Wochen Urlaubspause mit großem Abstand zum Vinylregal sind vorbei.

Strange Highs and strange Lows

Der Entzug wurde direkt mit dem Musik for the Masses Album von Depeche Mode behandelt. Der Gesamtsituation ist es wohl geschuldet, wie hammergeil es dieses Mal war diese wunderschöne Platte zu hören. Einen Track muss ich dabei gesondert herausstellen: Strangelove – ist sonst immer Never let me down again der Song, der den Grundzauber des Albums bestimmt, war es dieses mal irgendwie anders. Aber ist ja nicht komisch, Strangelove ist eine super Vorabsingle zum Album und ein Song mit einem der gelungensten Songtexte, die dem Herrn Gore je aus der Feder geflossen sind.

Da es in der Urlaubszeit nur eine einzige neue Platte per Post gab, wird sich meine Wiedereingewöhnung wohl auf den wunderbaren alten Bestand konzentrieren.

Urlaubstrack des Jahres gibt es auch dieses Jahr, ist aber noch nicht bei Discogs bestellt. Dabei handelt es sich um einen TechnoTranceTrack oder wie man das nennen soll, der aber schon fünf oder sechs Jahre auf dem Buckel hat.