CD Box – The Cure und Depeche Mode verlassen das Plattenregal

Ich bin nicht plötzlich lieber tot als Depeche Mode, aber ich probiere gerade zu Hause ein neues Regalkonzept aus, denn da jedes Jahr so etwa 20 neue Platten und 20 alte Platten dazukommen und die neuen meist nur noch Gatefolddoppeldick sind, ist der Platz im Plattenregal langsam sehr dahin.

Ich kann nicht mehr länger Beistellplatten aussortieren, sondern es wird langsam echt schwer, sich gegen einen Verbleib im Regal und ein Ausquartieren auf den Dachboden zu entscheiden. Darum habe ich jetzt alle The Cure und alle Depeche Mode Schallplatten aussortiert in eine 20l Schallplattenplastikbox für 50 Schallplatten. Da passen die so gerade alle rein und wunderbar rechts neben das Plattenregal, sodass man weiterhin schnellen Zugriff hat, aber auch Platz für weitere Plattenkäufe im großen Regal.

Mal sehen, wie lange ich das gut finde, die beiden Topbands nicht im Regal zu haben, wobei ich die Alben des Jahres und die beiden Singlescollections von The Cure auch mal als Platzhalter im Regal gelassen habe, falls ich das Konzept zurückändere.

Vom Zerfall und der Heilung

The Cure Galore

Dass man das in dem Alter schon so sagen muss, aber 2018 war ein Jahr mit Krankheit bis zum Zerfall unter dem Strich. Da ist es passig, dass man dieses Jahr den 30ten des Zerfalls und der passenden Heilung feiern kann.

The Cure’s Album Disintegration wurde am 2. Mai 1989 veröffentlich – Grund genug ein The Cure Jahr auszurufen auch um selber zu heilen.

As high as I might I can’t get that high

1989 habe ich noch keine The Cure Tonträger gehabt, das ging erst mit High der Vorab-Singleauskopplung von Wish 1991 los. Gekauft im Schweinetunnel. Das erste Vinyl müsste dann knapp danach die Standing at the Beach – The Singles Platte gewesen sein.

Ein schönes Andenken aus dem ersten Schweden Urlaub ist die in Växjö für 25 SEK gekaufte 2nd Hand Seveninch von Never Enough mit der besten Rückseite, die man sich wünschen kann: Harold & Joe.

Vorletztes Jahr sind dann alle meine 24 7″ aus dem Schuhkarton ausgewandert in den Karton, der 7″ Platten von Band beherbergt, von denen ich genug für einen Adventskalender hätte. Depeche Mode, The Cure, Pet Shop Boys.

Jetzt aber erstmal genug geträumt und rumgeheult: Boys don’t cry

Die Single von 86 ist nicht ganz so kuhl, wie die von 79, aber dafür bezahlbar …

Diesen Morgen

 

There’s nothing left at all but time to go …

Es kommt ja nicht mehr oft vor, dass man einen „neuen“ The Cure Song hört, selbst die B-Seiten sind durch diverse B-Seiten-Kompilations alle bekannt und längst gehört.

B – Seite

Aber eine der neuesten (13 Jahre alt) 7″ – Singles The End of the World hat eine mir unbekannte B-Seite, die auch sehr ordentlich ist und das Album The Cure durchaus bereichert hätte. Schön düstertraurig mit einem leichten Hang Richtung Disintegration, vielleicht ist es dort damals nicht mit in den finalen Fundus hineingekommen, aus dann schon verständlicheren Gründen.

Ist jedenfalls ein von vier wunderbaren The Cure 7inches, die ich zum Jahresauftakt bei meinem Lieblingsschweden Zuko72 gekauft habe.

Die Kur

Vor zwölf Jahren ist das letzte The Cure Album namens The Cure herausgekommen, welches eine Erwähnung an dieser Stelle verdient hat. Es gab noch eins danach, aber ich denke, da schreib ich nix drüber.

thecurethecure
I couldn’t love you more!

Vor zwölf Jahren gab es auch schon keine richtigen Singleauskoppelungen mehr, aber The End of the World ist sowas wie ein vorab Singletrack gewesen, der es auch unter die besten 20-30* The Cure Tracks schaffen könnte. Und auch vieles von dem Rest ist toller The Cure Sound – der Opener Lost zum Beispiel könnte einer der besten Opener von The Cure sein.

(* Was sind eigentlich die 30 besten The Cure Tracks? Ist schon eine geile Frage, man könnte nämlich vermutlich auch 60 gute The Cure Tracks zusammensuchen auf die man alle Bock hätte sie mindestens einmal zu hören – Wie viele Bands können das noch? Fünf schätze ich.)

thecoverthecover
Gute Träume, schlechte Träume.

Kinder Cover malen zu lassen halte ich obendrein auch für eine kuhle Idee.

Brevet från Sverige

postaussweden
Prioritaire 1:a.klassbrev

Gestern fing der Arbeitstag damit an, dass auf dem Briefkasten ein 12,x“ großes Paket aus Schweden stand. Ich freute mich da schon die ganze Woche drauf, denn da waren für 100te von Schwedischen Kronen, 7″ Schallplatten drin.

caterpillar
50 Kronen – weniger als ne Dose Øl.

Ich habe seit Sommer 1998 keinem Schweden mehr Schallplatten abgekauft. Diese war zum Beispiel dabei und war damals eine meiner ersten The Cure 7″. Lustigerweise sind die Plattenpreise in den letzten 16 Jahren in Schweden sehr stabil geblieben.

Gefreut habe ich mich am allermeisten auf die Albanste Schallplatte die ich jemals kaufte:

Hello Africa von Dr. Alban.

6kronen
Always on my Mind, Hello Africa, The hanging Garden, The Unforgiven, Ready for the Floor, Blue Ice

Der eigentliche Grund liegt oben rechts – meine 20. Cure Single – und war auch die teuerste Platte mit 59 SEK, während die Platte vom Zahnarzt nur 42 SEK (mit Selbstbeteiligung) gekostet hat. Die Hot Chip Platte und die Shout Out Louds sind transparent und allesamt haben eine irregute Soundqualität.

Die Metallicaplatte ist meine erste Metallicaplatte und im Prinzip reicht das auch schon fast.

Ich habe alle a und b-Seite im Büro einmal angehört und musste dafür ungefähr 12mal aufstehen, das nennen ich mal einen gesunden Arbeitsplatz.

Freue mich schon auf das nächste 7″ Bundle was die Tage aus England mit der Royalpost geflogen kommt.

 

Siebzehn Sekunden

Alte The Cure Alben sind krass habe ich gerade festgestellt. Sie bestehen fast nur aus Bassgitarre, Synthiesoundfeldern und megaverhallte Smith-Stimme. Ganz ordentlich kuhl würde ich mal sagen.

17seconds
I’m lost in a forest.

Am Ende sind so Hits wie A Forest auf diesem zweiten Cure Album drauf, welches man sich länger anhören kann als nur Seventeen Seconds. Ich weiß, dass ich dieses Album schon sehr lange habe, aber keinen blassen Schimmer mehr, wo genau es erstanden wurde. Da es sehr gut erhalten ist, würde ich schätzen, dass es noch aus einer Zeit ist, wo in Plattenläden ein großer und kompletter Vorrat an Alben zu Bands wie The Cure standen. Es könnte bei Phonac eventuell sogar bei Peter gekauft worden sein.

Genau wie der Himmel

just-like-heaven

Es ist einer der wunderbarsten Song, die jemals an mein Ohr kamen. Er ist vielleicht der Song, der über meinem Lebensabschnitt März 92, 93, 94 steht, in dem als Hauptmusik The Cure und andere eher düstere Musik, wie Deine Lakaien, Sisters of MercyProjekt Pitchfork und Wolfsheim lief. Und das ich in der Zeit nicht total düster drauf war, zeigt schon, wie positiv und grundalbern ich auch in dieser Zeit war. Denn The Cure ist tendenziell eher albern und verspielt, als böse und düster, zählt man mal Alben wie Pornography und Disintegration nicht mit (was man nicht darf, denn das sind ja nicht irgendwelche Alben, sondern große Nummern.

just-like-heaven-platte-label Just Like Heaven jedenfalls ist derart wunderbar verträumter Robert-Smith-albern-Pop, dass ich nicht wüsste, wie man es besser auf den Punkt bekäme und auch nicht, wie man es besser betiteln könnte.

Das Artwork ist ebenfalls wunderbarst verdamelt. Ein typografischer Albtraum zwar, aber wenn man weiß, wie man die Regeln bricht, dann darf man das ja auch!

Bleibt noch festzuhalten, dass obgleich dieser wunderbarer Song im Jahr 1987 erschien und ich zu der Zeit ja auch anfing Musik im größeren Stil zu konsumieren, es bis 1992 brauchte, bis ich ihn und den Rest vom Album Kiss me, Kiss me, Kiss me erstmals wahrnahm.

Besser spät als nie.

Über Mädchen und über Jungen

girls
Girls just wanna have Fun

Mädchen wollen immer Spaß haben und Jungens weinen nicht. Wussten wir schon, denn das hatten uns schon Robert Smith und Cindy Lauper in den frühen 80ern versucht klar zu machen.

Insbesondere das Unrechthaben des Curemanns stellte sich schneller ein, als es dem ein oder anderen Kummermoment lieb war.

Dass Mädchen immer Spaß haben wollen, kann ich mir hingegen schon eher vorstellen, denn warum sollte man frau das nicht wollen?

Aber davon mal ganz ab, wie künstlerisch brillant ist eigentlich Norman Palm? Also nicht nur das er hier zwei Lieder covert, von dem es einfach bei einem ein Unding ist, das überhaupt zu wagen. Wer covert schon Curelieder ohne sich anhören zu müssen – das Original gefällt mir aber viel besser … naja, sagen wir es mal so. Hier darf es das Original durchaus neben dem Cover geben, denn es ist beides super.

boys

Und Cover ist das Stichwort. Das Cover der Single hat auch Norman Palm gezeichnet. Ich wüsste kaum etwas gelungeneres jemals auf einer Schallplattenumhüllung gesehen zu haben.

Letztes Jahr irgendwann hatte Medienherz das große Glück, diese Platte bei discogs gefunden zu haben. Seither habe ich die 7″ auf der Discogs-Wantliste und letzte Woche endlich auch gefunden …

Das ist jetzt die schönste 7″ im Schuhkarton, glaube ich.

Wunsch sich unmögliche Sachen zu wünschen

Ich würde mir wünschen, dass es nochmal 1992 ist und dass das Cure Album Wish nochmal rauskommt und The Cure dabei nochmal nach Düsseldorf in die Phillipshalle kommt, das war nämlich unglaublich unmöglich damals.

open

So legt man heute die erste Seite des Doppelalbums Wish auf, das witzigerweise mit dem Track Open anfängt und mich in über einer Stunde Traumland verschwinden lässt – natürlich mit drei Unterbrechungen, die erste nachdem ich erst hoch und dann weg war.

friday

Friday, I’m in Love ist eventuell das poppigste und massenkompatibelste Lied aller Robert Smith Werke, aber trotzdem ist es auch eins der besten Songs aller Zeiten und es sollte gefälligst keinen Freitag im Leben geben, an dem nicht dieser Song stehend mitgesungen wird.

Es gibt auf dem Album die drei unglaublich schwermütigen Tracks apart, trust und to wish impossible things und hier kommt die Warnung an den mkernel: die sind selbst mir meistens zu traurig um sie anzuhören, aber schaurig traurig.

Und dann die letzte Seite, die mit dem Track end plötzlich aufhört. Eben noch schönschrebbeliger Rock mit allen Curegitarren gleichzeitig und dann, als wäre das Mastertape voll – Zapp – End. Naja, heißt ja auch so. Gerade nochmal die letzte Minute angehört, stark.

Ich liebe nicht nur den Freitag, sondern ganz bestimmt auch dieses rotblaue Herzschmerz mit hier und da ein bisschen Popzucker obendrauf-Album. Angezweifelt werden muss nach jetzigem Stand auch etwas, ob nicht das statt das das Album des Jahres?! Jedenfalls ist der Cure Schriftzug aus der Wishzeit das beste Bandlogo, was ich jemals gesehen habe – Album des Jahres hin Album des Jahres her. Vier Us fertig, weil einfach einfach einfach ist.

 

Japanisches Geflüster

jw

Japanese Whispers ist ein Album, welches Robert Smith nur mit seinem Freund Lol Tolhurst gemacht hat. Weil es so auf die beiden reduziert ist und weil es daher auch so auf synthetic reduziert ist mag ich es unglaublich gerne, wie ich gerade einmal wieder festgestellt habe.

Es beinhaltet drei der vielleicht besten The Cure Singles:

  • The Lovecats,
  • The Walk,
  • Let’s Go To Bed

und noch fünf weitere Track von denen ich noch Le Ment hervorheben möchte: Dieser Song schafft es jedesmal kurz eine Gänsehaut zu verursachen.

special
So: it includes hits …

 

 

Ein Wald

forest

In den frühen 90ern sind wir mal sehr regelmäßig in die Kneipe Helgoland in der alten Bielefelder Neustadt gezogen. Dort gab es eine VinylJukeBox, sowas ähnlches wie WinAmp oder iTunes aber für Schallplatten. Auf der #2 lag dort The Cure, A Forest und für weniger Geld als für einen Sauren, gab es dort entsprechend The Cure. A-Seite oder B-Seite. War irgendwie kuhl dort.

Ganz nebenbei handelt es sich vermutlich um einen der besten The Cure Songs aller Zeiten und das, wo der schon 34 Jahre alt ist.

Die 57 bitte zur 77

57
57

Heute wurden die Koffer – naja okay, es war eine recht instabile Kiste – gepackt, denn Daggi und Schulti (Prof. Schultenberg) haben zu ihrem gemeinsamen 77. Geburtstag im Saal eingeladen. Ob ich ein paar Platten mitbringen könnte? Ich kann, 57.

kugel

Als lebalyniv und lebasiri im Saal ankamen, war schon alles für eine gute Party vorbereitet. Da war der Vinyldesk mit Harold und Joe (die beiden Turntable von Slin) und Licht samt Spiegelkugel. Dann kam Essen und dann die Musikwünsche:

  • Rammstein,
  • Radiohead,
  • Placebo,
  • Soundgarden,
  • Deine Lakeien,
  • Wolfsheim,
  • Depeche Mode,
  • The Cure,
  • u.v.m. –

Wir lernen schnell: So 77. Geburtstage sind eine ganz schön düsterrockige Veranstaltung.

dancing

nowhere-girl
You’re living in a dream – every day, every night.

Aber der Professor und seine Frau haben mit ihren Partypeoplen ordentlich viel und lange dazu gerockt. Slin hat uns zwischendurch auch mal auf die Depeche Dancefloor gelassen – my oh my, es war ein Spaß, auch wenn wir zwischendurch ein recht kompliziertes mp3-Dazwischenmixspiel vollziehen mussten.

Persönlicher Höhepunkt: Blaues Licht, dichter Nebel, und B-Movies‘ Nowhere Girl.

Also nur falls es nochmal zu einer dergleichen Party kommen sollte, wir kommen gerne wieder Herr Professor. Vielen Dank.

Tatsachen und Figuren

The Legends machen brilliante 80er Popmusik, aber sie sind eine Band der Jetztzeit und haben 2006 ein nahezu perfektes Popalbum namens Facts and Figures gemacht, welches ich heute dank meines alleinseinswegen recht laut im Büro hören kann – ha.

figures
Here is a hand and here is a heart for you!

Ich weiß gar nicht mehr, wer mich drauf gebracht hat, dieses Album so herrlich zu finden, aber vermutlich einer der üblichen Verdächtigen, der Hase, der Slin oder 1live via Another Sunday vielleicht. Laut  Johan Angergård who is The Legends selber ist der Sound auf dem Album geprägt von Sounds der legendären (daher auch der Name) Pet Shop Boys, The Smiths und The Cure nur falls jetzt irgendwer noch nicht neugierig geworden ist – oder jetzt unverständlicher Weise erst recht nicht. Ich finde das angemessene Heldenverehrung und auch fantastische Helden.

Jedenfalls sollte das Palasthotel das Futura-ige Artwork auch gefallen. Mich erinnert es nen bisschen an alte OMD Cover und so klingen die Vinylbonustracks auch nen bisschen.

facts
PI :: Palasthotel Identity

Die The Legends Platte ist noch nicht in Kontakt gekommen mit dem heimischen Regel, daher bleibt noch nachzutragen, wo sich die Platte mal einsortiert. Irgendwo zwischen Kraftwerk und Madonna.

Hoch

Mein erster Tonträger von The Cure ist die Maxi-CD von High, der Vorabsingle von dem grandiosen Wish Album, gekauft am 20. März 1992, das Jahr in dem ich endgültig The Cure verrückt wurde …

high
When I see you sky as a kite as high as I might I can’t get that high.

In der Helmholtzstraße in Bielefeld gab es eine zeitlang einen Hinterhof-2nd-Hand Schallplattenladen in dem ich dann auch passende Vinyl dazukaufte, weil mich dieser Track auch in seiner großartigen Extended Version so sehr fesselte. Es ist der New Orderigste Cure Song und vielleicht mein heimliches Lieblingslied von Robert Smith und Band.

Außerdem hat die 12″ zwei brilliante B-Tracks, die unverständliche Weise nicht auf das Wish Album gekommen sind.

cure
CCCC

Das Artwork gebietet es zudem, noch mehr Vinyl aus der 92er-Cure-Epoche großflächig an die Wand zu projizieren!

Harold und Joe

b-side

Eine B-Seite einer Single-Schallplatte ist ja in der Regel auch gleichbedeutend mit B-Ware und dennoch gibt es ein paar Bands, die immer mal wieder eine ordentliche B-Seite auf Single pressten, die überaus hörenswert sind.

The Cure hat das mit einer der vermutlich besten B-Seite aller meiner Singles geschafft. Harold and Joe ein unglaublich gutlauniges, albern poppiges Robert Smith Lied.

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Nothing ever makes me stop to think about.

Die ebenfalls sehr ordentliche und insbesondere in der Single-Version gut rockige A-Seite Never Enough verblasst gegenüber Harold and Joe schon etwas.

Wer weiß, wenn sich The Cure 1990 etwas mehr Mühe gegeben hätten, wäre da ein richtig gutes Album bei rausgekommen, so hat es am Ende „nur“ für ein Remixalbum (mit auch ein paar guten Remixen) plus prima Single plus hammer B-Seite gereicht.

Naja, ist schon okay 1992 kam ja ein ordentliches Cure Album …

 

 

Freitag, ich bin verliebt

Friday, I’m In Love (Strangelove Mix) ist meine aktuellste The Cure Schallplatte aber sie ist trotdem schon 22 Jahre alt. Damals netterweise von Ralle verkauft bekommen, der dieses besondere Stück zweimal hatte.

Rot-blau-transparentes Vinyl macht diese Platte zu einer der hübschesten Platten, die ich mir auf den Teller legen kann:

friday
Sunday always comes too late.

Steht im Regal links neben Terence Trent D’Arby – Sign Your Name Across My Heart.

Besser ist nur noch ein psycholgisches Drama!

Letztes Jahr habe ich zwei neu gemasterte Mega-Alben aus dem Jahr 1989 als schweres Doppelvinyl in meinen Schrank gepackt.

Das erste steht schon seit Frühling direkt rechts neben den ganzen New Order Platten und ist Pretty Hate Machine von Nine Inch Nails – das erste und auch beste Album von Herrn Reznor und Band mit der erwähnenswerten Besonderheit, dass Something I can never have der unvermixte Starttrack der Site B ist. Das alleine ist schon ein fantastisches Plus dieses Doppelalbums.

best-side
I will always love you!

Das zweite kam mit dem Silvesterpostboten und ist das vermutlich beste The Cure Album – Disintegration. Wenn ich alleine hier die Site B anschaue, weiß ich woher die ganze Liebe kommt: Lovesong, Last Dance, Lullaby, Fascination Street auf einer LP Seite. Also schon mal gut ca. drei der ca.  besten zehn Cure Lieder überhaupt.

1989 habe ich aber im übrigens viel öfter Erasure gehört als obiges, da ich zu dem Zeitpunkt noch auf bunten candy Pop statt auf tiefschwarzen Poprock stand.

drama
Drama, guilty!

Mag ich jetzt auch gerade mal gerne auflegen …