Mutmaßliche Zuvorvernarrtheitsabhängige

Es gibt ja Phasen im Leben, die zu den lustigeren und Phasen im Leben, die zu den traurigeren gehören. In einer Phase der letzteren Art hat Alanis Morissette dieses Album Supposed Former Infatuation Junkie rausgebracht und dort auch in gewohnter Art und Weise verflossenen Lieb- und Freundschaften hinterhergeweint und geschimpft. Und ich, ich habe mitgeweint, während die Querflöte gedudelt hat, und mitgeschimpft, während die Alanis schneller gesungen hat.

Thank U!
Thank U!

Alanis Morisette ist eine wunderbare Therapeutin gewesen. Heute erinnert man sich zwar noch an die Traurigkeit von vor fast zwanzig Jahren, aber ist dabei nicht mehr traurig, sondern freut sich, dass wie immer Woody Allen recht hat: Tragody = Komodie + Zeit

Vielen Dank, Schweden Indien – Du warst mein sehr eigener sympatischer Charakter!

words_by_amDie Doppelvinyl ist von einer fantastischen Soundqualität und steht im Regal neben Monochrome und Morrissey.

PS: Übrigens falls mal wer bei „Wer wird Millionär“ sitzt und mich als Telefonjoker anruft, um zu fragen, mit wie viele r und s man Morissette und Morrissey schreibt – ich weiß es nicht, ich habe es direkt nach dem veröffentlichen dieses Beitrags wieder vergessen …

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