Eine Nacht an der Oper

Queen Alben finde ich meist zu mindestens der Hälfte anstrengend, das gilt ganz bestimmt auch für A Night at the Opera. Allerdings sind hier auch mit Love of my Life und Bohemian Rhapsody gleich zwei der besten Queen Songs enthalten – wenn ich die besten zehn Queen Songs auf ein Album sortieren sollte, wären die beiden jedenfalls dabei.

Was ich bis eben gar nicht wusste, Love of my Life ist aus dem Jahr 1975 – wegen ständiger Duplexität von Ereignissen hätte ich da ja auch so drauf kommen können.

Voran, nicht das Vierte

Alles von The Verve wird vermutlich immer im Schatten ihres Gigantalbums stehen, aber ich bin die letzten Jahre immer mal wieder an Songs vom Album Forth hängen geblieben.

Und findige Orthographen gut aufgepasst, es ist zwar das vierte Album, aber es heißt Forth und nicht Fourth. Da bin ich beim lustige Überschriften Ausdenken gerade fast final drauf reingefallen.

Das 2008er Album ist lange nach Urban Hymnes und nach etlichen Soloalben von Richard Ashcroft entstanden, aber die Pause hat sich gelohnt, wie ich beim Hören finde.

Haus

Kamen einem die vier Jahre vor dem letzten Shout Out Louds Album wie eine Ewigkeit vor, so bin ich jetzt gerade erstaunt, dass House tatsächlich (kaufmännisch gerundet) sogar fünf Jahre auf sich warten gelassen hat.

Aber es hat sich gelohnt, das Album ist zwar kurz und knapp, aber dafür sehr frisch. Klar, es hört sich wieder ein bisschen an wie ein The Cure Album, aber so ist das eben mit fröhlich, alberner bassgitarrenlastiger Musik. Gesang und Melodie ist jedenfalls bei den meisten der Tracks wunderbar anzuhören – und was definitiv eher Boa als Cure ist, ist die Gesangstimme von Bebban, die in einigen Liedern (zB High as a Kite, Mixed Up) dem Lied den finalen zuckersüßen Popklang verleiht – auch wenn man bei den Titeln direkt wieder The Cure im Kopf hat.

Fazit ist aber, ich sollte hier mal ausschließlich die Schweden abfeiern, die jetzt das sechste wunderschöne Album seit 2003 abgeliefert haben – Shout out Louds ist nicht zuletzt fantastische Musik der Gegenwart … wann kommt ihr wieder nach Münster?

Nicht eingeschränkte Liebe

Die alten Junkrocker aus Amerika haben vor ein paar Wochen ein neues Album veröffentlicht. Unlimited Love heißt das Doppelvinyl von den Red Hot Chili Peppers. Ich finde, dass man sich alle vier Plattenseiten ganz gut anhören kann, allerdings wartet man auf den Hit, während man sich stattdessen mit Radiomusik für über Vierzigjährige besudelt.

Leider kann ich gar nicht viel mehr dazu sagen, weil es gar nicht viel mehr zu hören gibt, aber es lohnt sich, die Platte nicht ungehört ins Plattenregal zu packen.

Plastikzeitalter

Rewritten by Machine and new Technology

Musik an der Trevor Horn seine Ohren und Finger hatte feiere ich ja bestimmt seit weit über 30 Jahren ab, aber spätestens seit 1988 also seit der 12″. von Pet Shop BoysLeft to my own Devices. Das hier ist aber zehn Jahre älter und Herr Horn ist nicht nur Produzent, sondern The Buggles ist seine Band. Das Album The Age of Plastic ist auch ganz gut gelungen, wenngleich natürlich Video killed the Radiostar der Überhitsong des Albums ist.

Als Fletch einmal ein Banane beim Konzert gegessen hat

Wir haben schon in den 90ern gelästert, was wohl der Job von Andrew Fletcher bei Depeche Mode gewesen sein mag.

Jetzt ist er mit 60 Jahren deutlich zu früh verstorben und das obwohl er sich im Verlauf von Konzerten auch mal dem Highlight hinreißen ließ eine gesunde Banane zu essen.

Klätsch haben wir ihn genannt, weil er ab und wann im Takt zu den Elektrobeat klatschte und nun wir es das so nicht mehr geben. Zudem stellt sich jetzt auch die Frage, wo nur noch zwei Depeche Modes über sind, ob es diese Band nun überhaupt noch geben wird.

In meinem Traum kommt ja Alan Wilder als neues altes Bindemitglied zurück und dafür verschwindet zudem der Drummer auf den Livekonzerten – das wäre zumindest für eine allerletzte Abschiedstour irgendwie schön …

Glück ist nicht beinhaltet

Die größte Überraschung des neuen Soft Cell Albums Happiness not included ist, dass der Song Purple Zone – anders als in der SingleVersion – nicht mit den Pet Shop Boys zusammen vorgetragen wird. Zu meinem Erstaunen macht das die Album Version besser, allerdings haben die Boys sich auch schon mal mehr Mühe gegeben, wenn sie anderer Leute Lieder geremixt haben.

Der Rest des Albums klingt wunderbar darkwavig, so wie man sich ein Soft Cell Album wünscht. Es ist natürlich 42 Jahre entfernt davon, so zu klingen wie Non Stop Erotic Cabaret, aber es sind ja auch 42 Jahre.

Art Design und gelbes Vinyl sind sehr nett geworden, ich denke das Album wird sich die nächste Zeit noch ab und wann in die Runde drehen.

Zeit

Banderole

Es gab im Vorfeld zwei Lieder, die als Vorabsingle Lust auf das neue Album Zeit machen sollten. Aber weder die Balade Zeit noch das Haurucklied ZickZack konnten einen frühen Nerv über mein Ohr treffen.

So lag, nachdem auch andere Ohren nichts Gutes hören konnten, die Messlatte nicht sonderlich hoch. Jetzt ist das Doppelvinyl mit schon mal perfekten 45RPM da. Es hat drei Songs auf den Seiten A-C und zwei auf der D-Seite. Ohne Erwartungen ist das Album gar nicht schlecht, aber es ist auch kaum ein bemerkenswerter Beitrag dabei. Liedtexte über Bitten nach großen Busen (reimt sich anders) sind hier höchstens bemerkenswert platt.

Dass die Länge der Lieder grafisch mit roten Linien auf dem Plattenlabel angezeigt werden, ist sehr schick gelungen.

Post Arolsen Post

You took me by surprise just like a Rainbow in the Night

Mein musikalisches Highlight des diesjährigen Arolsens hat mir DJ Franky beschert in dem er Den Harrow’s Don’t break my Heart auf den Plattenteller gelegt hat.

Arolsen DJ-Desk 2022

Tage zuvor war mir diese 80er Popperle schon auf Radio8080s postiv aufgefallen und ins Gedächnis zurückgespielt worden.

Schon direkt am Montag danach fand ich in der Internetplattenbörse meines Vertrauens einen Verkäufer der 12″ und 7″ Platte ohne zusätzliche Versandkosten anbot und den Platten eine sehr gute Qualität bescheinigte – was stimmt, die 12″ war sogar eingeschweißt, sozusagen gefange seit 35 Jahren.

Es ist schon erstaunlich, was es alles für Songs gibt, die einfach mal seit der Schlagerralley in den späten 80ern einfach so verschwunden waren. Jetzt musste es das neue aber nur ansatzweise gute Röyksopp und Rammstein Material vertreten.

Alphaspiele

Of Things yet to come

Hätte ich nicht in die Versandbestätigung geschaut, wäre mir ein kleine Überraschung für mich selber gelungen. Wann immer ich das neue Bloc Party Album Alpha Games gekauft habe, ich habe es vergessen, mich dann aber auf die Lieferung gefreut.

Mich erinnert es ein bisschen an die ersten Songs von Bloc Party, aber dann doch anders. Es kommt gesangstechnisch auch ein wenig wie frühes Artic Monkeys oder The Streets daher und hat musikalisch eine Menge prima Energie.

Von dem Traumalbum aus 2007 ist es tatsächlich aber meilenweit entfernt, obgleich der Charme von damals hier und da mal aufpoppt.

War ein etwas anderer Tanz in den Mai, dieses Album heute Abend laut beim Babysitten zu Hause zu hören.

Versteh die Nachricht!

Die zweite Single der Band electronic namens Get the Message fand ich am Anfang nicht so super, wie die erste Getting away with it. Mir fehlte eine Zeit lang die Neil Tennat / Pet Shop Boys Stimme, aber dann als mein Musikgeschmack etwas mehr nach Gitarre war, ist es eine Weile lang der beste Song in meinem Musikregal gewesen zumal auch Bernard Sumner hier fantastisch singt.

I don’t know where to begin

Zwischen 1991 und heute hat sich Johnny Marr sowieso mehr und mehr in mein Ohr gespielt und zählt für mich zu den Allergrößten.

Irgendwann in 1991 gab es in einer Abendsendung im Radio einen Typen, der behauptete, dass die 12″ Version von Get the Message noch besser gelungen wäre als die 7″ Version und die Album Version – beides konnte ich bis vor kurzem nicht verifizieren, aber jetzt hab ich beide Versionen auf der 12″ Maxi Vinyl eingekauft. Ich finde alle Versionen super.

Free Will die B-Seite der 12″ und 7″ ist allerdings eher eins der maueren Lieder von electronic.

Während ich versuche, nicht in Einzelteile zu zerfallen

Why every morning waking up must I try not to fall apart

Was ein wunderschönes Fazit zum Winterende, das jetzt mit ein paar Sonnenstunden endlich mal zu beginnen scheint. Mein zweites White Lies Album ist da und hat den fantastischen Titel: As I try not to fall apart

Diese Tracks sind zwar nicht von Flood produziert, wie bei dem letzten Album, aber es ist trotzdem durchgängig gut. Tolle Melodien, tolle Instrumente, gleiche Gesangstimme – für den Moment bin ich verzaubert. Suede und Pulp Prozent Ed Buller kann also auch etwas mit guten Bands auf Vinyl bringen.

Das Cover kommt mir bekannt vor. Annelise Keestra die Designerin ist wohl auch Fan von dem Shout Out Louds Album Our ill Wills oder Schifffahrtsschildern:

Andere Länder andere Farben, aber bei den Formen sind sich Schweden und England scheinbar einig.
Im S ist eine rechteckige Form und im I ein Kreis.

Näher

Why you’d set the Fire when you know that I’m the Queen of Ice?

Claptone ist ein DJ-Duo, welches bisher stets maskiert in Erscheinung trat, weswegen niemand genau weiß, wer hinter den Deutschen Musik-DJs steckt. Mir waren schon ein zwei Songs aufgefallen, die Claptone Remixes waren, aber der Teaser für dieses Album namens Closer war ein Pet Shop Boys Remix von dem Song Queen of Ice.

Queen of Ice ist als Album Version schon sehr gut gelungen. Gastmusikerin Katie Munshaw / Dizzy überzeugt mit einer technomusikkompatiblen Stimme, die mich ein wenig an Kerli erinnert.

Eine kleine Überraschung ist zudem ein Track auf dem Seal der Gastsänger ist.

Auf dem Plattenteller machen sich die beiden Platten in ihrem silber/weiß memoriertem Vinyl auch ganz gut.

Extralange Liebesschulstunden

Da bin ich erst mehrfach beim Radio8080’s hören über den fantastischen Song Lessons in Love von Level 42 gestolpert, sodass ich schon halb in Planung war, mir das Debutalbum oder die Single zu kaufen, da habe ich die Extended Version auf dem Dachboden wiedergefunden.

Mr. Actually Produzent Julian Mendelsohn hat den Track auf angenehme exakte sieben Minuten verlängert. Die Basics des Songs bleiben erhalten und es kommen ein paar gelungene Dameleien dazu. Danach wird er sich vermutlich aufgemacht haben It’s a Sin und Co. hübsch zu machen …

Unbekannte Freuden

I’ve lost Control again

Aus der Kategorie Meilensteine habe ich seit 1991/92 eine Schallplatte im Schrank, die ich auf einem Physik Kurstreffen für unfassbar wenig Geld – ich schätze 20 D-Mark (aber da war noch ein Joy Division und ein Visage Album dabei) meinem Physiklehrer aus dem Keller abgekauft habe. Platten hatte dank der Kompaktscheiben 1992 keine Zukunft mehr – schon damals wussten selbst die besten Physik-Lehrer nicht alles über Ton und Schall.

Unknown Pleasures von Joy Division ist also jetzt eine meiner ältesten Platten, und eine die ich schon über 30 Jahre im Regal stehen habe. Die Ausgabe ist erst 1980 produziert worden und zählt so nicht zu den unbezahlbaren Sammlerstücken, aber dafür hat sie einen unglaublich guten Sound. Weil mich das Album tendenziell gut in den Abgrund zieht, da es wirklich abartig traurig ist, habe ich das auch sehr selten gehört und der Physik-Lehrer scheinbar auch.

Heute, zum Soundtest des neuen Denon-Schallaufbereiters, haben es aber beide Seiten einmal geschafft komplett durchzulaufen – jetzt brauche ich aber gleich dringend einen Spaziergang durch die Aprilsonne.

Immer wieder brillant ist auch das Cover. Ich hatte mir schon die 3D Daten besorgt, um es mir bei Gelegenheit einmal mit Holzgranulat ausdrucken zu lassen. Später. Ich muss an die Sonne.

Und vielen Dank für die Linien in der Rotationsgrafik an https://joylines.artfly.io/

Rosengarten

Enjoy

Kein Cover findet sich in meiner Tonträgersammelung so oft, wie die Violator Rose und ihre Adaption auf der Single von Enjoy the Silence. Die Art der Tonträger ist in den letzten 32 Jahren auch auf etliche Art und Weise erweitert worden. Von Violator kam zuletzt sogar die MD ins Haus. Das Vinyl von Violator wäre vermutlich die älteste Platte hier in der Sammlung, aber die ausgestellte Variante ist eine Nachpressung. Das 1990 bei Phonac in Bielefeld gekaufte Original ist im Dauerverleih beim Medienherz zu Hause.

Vier Überlebende aus der Schuldisco

Auch die CD gibt es im Haushalt mindestens doppelt, da auch der Haussegen die Silberscheibe schon in den 90ern besaß – eventuell gibt es eine dritte Ausgabe, deren Cover aber im Kunstunterricht in meiner Depeche Mode Disco (wir mussten unsere LieblingsDisco in einen Schuhkarton bauen) verbaut wurde.

Die Hauptdarsteller der Disco haben die 30 Jahre überlebt, allerdings ist – wie auch im echten Leben – hier und da der Lack etwas ab.

Rose im 21. Jahrhundert

Die neusten Platten aus der Rosengarten stammen aus der 12″-VinylBox, die es erst vor ein paar Monaten dazugab – Qualitativ sehr hochwertige Tonträger, die ihrerseits in eine rote Box mit Rose sortierbar sind – allerdings hat diese Rose ein Designupdate bekommen und passt für mein Gefühl so nicht in die Reihe der Originalrosen.

Weiß eigentlich irgendwer, wo mein MiniDiscPlayer ist – ich hab die Violator glaub ich noch nie darauf gehört. Und wann gibt es endlich mal was gutes Neues?

Wolkenkuckucksheim

All I want, all I wanna do is make you listen from now on
Pure and simple everytime!

Eine meiner ersten Schallplattem, die ich von Rilleralle abstaubte als er noch auf dem Busch wohnte, war die 7″ Pure von den Lightning Seeds.

Fand ich sehr angenehm poppig und so durfte ich die Platte im Sommer 1990 mit nach Hause nehmen.

Stop what’s going on, you better listen from now on

Da ich Cloudcuckooland ganz bestimmt schon unter meinen ersten 30 Schallplatten hatte, werde ich mir die kurz danach wohl gekauft haben. The Lightning Seeds habe ich dann ab 1996 – als Football’s coming Home unendlich oft zu hören war – nur noch ganz ganz wenig gehört, bis ich die Erdbeerschallplatte bekommen hab, die alle Candypoperinnerungen wieder ans Tageslichtgeholt hat.

Die bunte Vinyl-Maxi von Joy habe ich einen halben nachmittag auf dem Dachboden gesucht, aber nicht gefunden – ich denke nämlich, dass die auch ein lustige Farbe hatte.

Hurra Haar

Container Love, the Years have passed, the Rainbow shows

Als wirklich großer Phillip Boa Fan ist mir die Tage mit Schrecken aufgefallen, dass ich das beste Boa Album Hair nicht einmal als Kompaktescheibe habe. Dabei sind dort vermutlich die meisten meiner zwanzig Lieblingslieder drauf.

You sent all my Letters back

Fine Art in Silver, Container Love, Albert is a Headbanger, You sent all my Letters wären meine Top vier auf diesem Album plus noch ein paar nette Spielereien rund um Boleria und AtariST-Oboenklänge. Ich weiß noch wie mir berichtet wurde, dass Boa auf einem Konzert in Bielefeld ständig Disketten in einem AtariST ausgetauscht hat bei jedem Song.

Werde fertig

Mehr New Order hören und vor allem im Regal wiederfinden:

Zum Ende des Sommersemesters und Mitten im HighNoon der Typografieprüfungen kam dieses super minimal durchgestaltete New Order Album heraus.

Das Plattencover hat mich so geflasht, dass ich – zum Glück für das Geldkonto heute – es mir auf Vinyl bei Ween gekauft habe. Es lief schon eine Weile Crystal als Vorabsingle im Radio und so war die Vorfreude auf die Musik ebenfalls riesig.

Get Ready ist im Gesamtkatalog der New Order Alben eher unauffällig, mir war zum Beispiel gar nicht aufgefallen, dass ich noch keinen Ton über dieses Album hier schrob. Die Platte hatte ich auch ewig nicht in den Fingern und im Vinyllockdown2 habe ich es auch komplett übersehen.

Es sind eigentlich alle Songs auf dem Album hörenswert insbesondere Turn my Way bei dem Billy Corgan singt. Aber auch der erste Track der B-Seite Slow Jam fasziniert. Sehr kuhl war es, New Order in dem Sommer als Vorband von Robbie Williams in Köln zu sehen und zu hören.

Um die Platte im Regal nicht mehr zu übersehen, werde ich die jetzt immer ein bisschen vorstehen lassen, damit sie zwischen den Gatefoldsrücken der anderen Alben von New Order nicht verschwindet.

Der Wendepunkt zum Ende der Nacht

Und wieder eine Reunion, wo ich mich freue: Tears for Fears, hat auch ein neues Album veröffentlicht: The Tipping Point

Blind them with your Sound ‚cause it’s the End of Night

Es ist nicht der krampfhafte Versuch 80er Pop in meine Ohren zu bekommen, sondern es ist durchaus anders, als was ich sonst so mag, wenn es von den beiden Jungs kommt. Aber es ist schön und gipfelt in dem wunderbaren Lied End of Night, welches fast schon ein bisschen düster rockpoppig rüberkommt. Der Rest ist ein bisschen eine Mischung aus Cat Stevens und OrchesterPop, also durchaus gut anzuhören.

Aus Gründen die ich nicht ganz nachvollzogen bekommen hab, durfte man nur eine schwarze Vinylplatte pro Kauf bei jpc erwerben, aber die mintfarbige Variante so oft man gewollt hätte?

Hübsche neue Farbe im Farbsortiment jedenfalls.

Auf dem Cover sind ein Menge Katzen, den Kinderaugen hätte das noch vor Jahren sehr sehr sehr gut gefallen …

Paula’s Himmelfahrt

Als es passierte, stand die Sonne schon hoch am Himmel

Mit Als es passierte und Jimmy hatte Paula im Jahr 2000 zwei Radiohits, doch danach hat man von ihr überhaupt nichts mehr mitbekommen und ihre besten Songs hat es nicht mal auf Schallplatte zu kaufen gegeben, sodass ich mich damals selber um eine Platte gekümmert habe …

Das Debut Album ist 2000 als Doppelvinyl herausgekommen, allerdings ist neben den beiden Hits auch nur noch recht bescheidenes Füllmaterial auf den vier Scheiben, sei es drum es ist auch ein schönes Andenken an einen schönen Studienstart mit dem Hasen, der Paula ja sehr (sagen wir mal) mochte.

Dachboden 2.0

The roof is (better not) on Fire

Sie sind die Aussortierten und waren bis Ende letzten Jahres in Marktkauftüten unsortiert kaum wiederfindbar verschwunden. Jetzt gibt es auf dem Dachboden ein vier mal vier Kallax für sortierte Aussortierte.

Meine Batterie lässt nach …

Es hat sich sehr gelohnt, denn ich habe bei der Sortieraktion die Frank Zander Platte (wieder-)gefunden, mit dem Ur-Ur-Enkel von Frankenstein auf dem Cover und auf der A-Seite, die ich mir vor ein paar Monaten fast gekauft hätte. Zurückhaltung und Ordnung ist das halbe Leben.

Was ist wohl die andere Hälfte?

Untergrundleben

Mehr New Order dieses Jahr – hier kommt Low-Life das wunderschöne 1985er Album, welches tatsächlich auch mal Singleauskopplungen beinhaltet: Perfect Kiss und Sub-Culture.

Let’s go out and have some Fun

Mein Highlight des Low-Life Albums ist allerdings der erste Track der B-Seite Elegia – ein fantastischer Instrumentalsong, der sowohl die Bass- und Gitarren, als auch die Synthie- und Melodienkünste aufzeigt und zwar in wunderbar düsterer Gesamtatmosphäre.

Ich fürchte allerdings, ich habe hier einen billig Nachbau des Albums erworben, denn die Originalplatte, die der Futre damals besaß hatte ein transparentes Cover, sodass man die vier Bandmitglieder und den Bandnamen in eigner Kreation verknüpfen konnte.

Ob die schwarze 12″ von Sub-Culture so eigentlich aussieht, da bin ich mir unsicher, aber ein echtes Cover habe ich tatsächlich bisher noch nicht gesehen – die 7″ ist auch schwarz mit Loch in der Mitte …

Und dann küsst sie sie

Her only Love

Es ist eins der schönsten Lieder aus meiner 90er Discozeit – Phillip Boa, And the she kissed her. Seit ein paar Tage als 7″ Single seit 1992 als Vinyl auf dem Helios – Album.

Kommt in der Schuhkarton, aber ich brauche eine Bilderwand für 7″ Singles, das Cover hat so wunderschöne Farben …

Der Klang meines Herzens

Auf der Suche nach Joy von The Lightning Seeds auf dem Dachboden wiedergefunden.

Sound of my Heart – Hubert Kah

In den späten 80ern hat Hubert Kah angefangen selber englisch zu singen, nachdem er zuvor mit Cretu zusammen für Sandra englische Texte geschrieben hat. Sound of my Heart ist von Cretu produziert und mir waren die ganzen Popperlen wohl nie bewusst, als ich diese Platte auf den Dachboden verbannt hatte.

Das ist der Song Cathy, der klingt als wenn Sandra mitsingt, aber die konnte wohl nicht, da hat Cretu Amy Goff wie Sandra klinge lassen. Und bei zwei weiteren Songs machen die Popschwestern Inga und Anete Humpe unterstützenden Gesang. Das ist ziemlich kuhle Musik.

Valentinstagig die Platte, oder?