Reduziert!

Reduzier auf was? Auf eine mehr oder weniger akustische Darbietung von Phillip Boa Songs. Reduziert heißt, Cello statt Synthies. Reduced!

So habt ihr es noch nie gehört!

Wer sich an diedunkelblau/lilafarbenden Campino Bonbons in erinnern kann, die Farbe und transparenz hat die Platte. Ziemlich kuhl, wenn man sie gegen das Licht hält, aber nahezu schwarz, wenn sie auf der blauen oder schwarzen Slipmap liegt.

Die Songs haben ein hübsches neues Klangbild Fine Art in SilverDeep in Velvet und And then she kissed her sind wirklich gelungene neue Versionen.
Man kann sich aber auch das ganze 16 Songs Werk komplett anhören und eigentlich alle Songs genießen.

Pia gatefolded

Es gibt ja auch ein mehrere Jahre alte Livealbum aus den 90ern. Dieses reduzierte Album ist aber um einige Einheiten besser gelungen.

Moderne Vampire in der Stadt

Noch im alten Jahr bestellt, aber die erste Platte die ich 2017 geliefert bekommen habe ist:
Modern Vampires in the City von Vampire Weekend. Und während die B-Seite mit ihrem weißen Label auf weißem Vinyl sehr spektakulär aussieht …

Every Time I see you in the World you always step to my Girl.

… ist der einzige Hammertrack Step auf Seite A. Step und das Cover sind der Grund für den schon länger geplanten Kauf dieser Platte, denn es ist eines der Gute-Laune-Lieder der letzten Jahre und mehr als einmal ging mir dabei durch den Kopf – Mensch, wenn Air doch nur mal wieder so ein geiles Lied machen würde, jetzt haben es die Vampire Weekends gemacht – die aber ansonsten eigentlich nur Hotten-Totten-Tracks machen.

Im Plattenregal steht Vampire Weekend sehr weit rechts, zwischen VNV Nation und Wanda.

Elektrisches Elysium

elysium
This is our last Chance for Goodbye, let the Music begin.

Okay, das war es, die Pet Shop Boys sind alt und werden sich nach dem Album in ihr eigenes wohlverdientes Elysium zurückziehen, habe ich im September 2012 gedacht. Einer langweiligen Olympia Single folgte ein Album, das mit vier langsam und schon ziemlich boring Tracks loslegte.

A Face like that, der fünfte Track dieses Albums ging so beim ersten Hören unter, denn ich habe es gar nicht solange durchgehalten. Dabei hat der Track das Zeug zum Track des Jahres 2012 gehabt und er war mir nur aufgefallen, weil die Boys ein Promotion Konzert ins Netz gestellt hattem, wo sie die Reihenfolge ihrer Tracks so abänderten, das es eben mit diesem als Opener losging.

elysium-electric
With a Face like that how couldn’t I want you?

Trotzdem dachte ich: Okay, ein bis zwei Tracks, das war es mit den Boys – See you at Elysium
Auch fehlte eine Discoversion des Albums, stattdessen gab es eine Instrumentalversion, das ist irgendwie eine ordentliche Spur mauer, als was die Boys früher so konnten.

311 Tage später

electric
Inside a Dream

Doch es kam maximal anders. Die Boys brachten vor dem ersten Geburtstag des Elysiumalbums ein weiteres Album raus und nur falls ich ein Discoalbum vermisst hatte: hier war das Discoalbum des 21. Jahrhunderts (Stand 2013) und es heißt nicht nur Electric es ist es auch. Stuart Price, der dünne weiße Graf hat alles aus seinen PopUpMaschinen herausgeholt und den Boys eines der vorwärtsesten Elektropop Alben allerzeiten gebaut.

Doppelvinyl, Axis – als Hammeropener und etliche Folgetracks, die nahezu allesamt überdurchschnittlich gute Dancetracks sind ohne den üblichen Charme der Boys zu verlieren.

Die große Freude unter dem Strich aber war: Die Boys sind alles andere als tot, sie sind elektrisch!

Eismaschine

Es ließ mir ein bisschen das Blut in den Adern gefrieren, dieses YouTube Video, wo zuerst mal vier kraftwerkesquen Puppen an Schlagzeugen standen und dann diese eiskalte perfekte Popsongstimme von Susanne Sundfør zusammen mit RøyksoppElektroSounds Depeche Modes Ice Machine nachmusizierten.

Es ist mindestens die Coverversion des Jahres und ich möchte auch meinen, dass die Coverversion besser ist, als die Single-B Seite von Depeches Mode’s Dreaming of Me.
Auch die rote 10″ Vinyl ist ein echter Knaller.

Habe es gerade zweimal gehört und denke über einen drittes Mal nach …

ice
Leider stinkt die Plastikhülle unfassbar.

 

Moderat II

Als bei mir Plattenfete war, da haben Anki, Kim und Phillip (und in Wirklichkeit vor allem Mark) ja eine Schallplatte mitgebracht, die sich sehr wunderbarst elektrisch anhört. Und was soll ich sagen, das klingt tatsächich sehr moderat. Es klingt nach Sommer in Berlin und diese Musik mag ich prinzipiell erstmal ganz gerne.

Moderat
Moderat

Tatsächlich habe ich das Album nach dem ersten Hören auch gar nicht wegsortiert, sondern quasi in dem nochmal-zu-Hören-Stapel stehen lassen und das hat sich noch ein, zwei mal wiederholt. Jetzt gerade, wo die Sonne hier die Temperaturen hinter den Fenster etwas ankurbelt, ist es noch einmal so weit. Sommer wo immer man in die Tracks reinhört.

Danke M.A.K.P.!

Moderat nimmt im Plattenregal platz neben Moby und Modern Talking.

Illusion, Illusion

Neulich war ich mal auf einer Webseite – das kommt halt schon mal vor – und hörte dort den Shout Out Louds Song Illusion. Ich hatte direkt wieder Lust deren Jahrhundertalbum Our Ill Wills zu hören, doch zu meinem Erstaunen, ist Illusion gar kein Song dieses Werks, sondern es ist auf dem 2013er Album Optica welches ich vor zwei Jahren nur mal flüchtig durchgehört hatte und dann erstmal gar nicht so gut fand, wie die älteren Sachen (der Klassiker unter uns Gewohnheitstieren sozusagen!).

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Let’s pretend I’m their new lover

Aber, ich habe mich gründlich geirrt und sollte einfach Platten nicht nebenbei hören, denn Optica macht vom Cover her nicht nur was her, sondern es ist auch ein fantastisches Album. Es hat synthetic, Gitarre, Melodie und schönen Gesang von Bebban und Adam – vielleicht eins der schönsten Gesangstimmen Duos neben Philipp Boa und Pia Lund?!

Außerdem sollte ich endlich, endlich mal nicht immer über die anderen Alben, sondern über das vielgelobte Megaalbum was erzählen, sonst glaubt es ja keiner. Also bald, ja?

Aber Optica hat heute Geburtstag!

Uckermark, ach ne doch besser Hinterland

Während die Kinder sich freuen, dass die Lego Chima Figuren im Hinterland angegriffen haben, freue ich mich auch.

hinterland

Ich habe nach ein wenig Pause mal wieder das zweite Casper Album Hinterland angehört und finde es glaube ich sogar besser, als das erste Casper Album. Casper bringt viel guten Text und viel gute Melodie, wenn er jetzt noch eine Gesangstimme hätte, wäre alles sehr sehr gut.

hinterteil
Hinterteil

Während beim ersten Album auch die Songs mit Gastsängern die herausragenden Stücke waren, ist hier auch das Kraftklub Lied einer der drei besten Songs.

Dafür ist das Artwork diesmal ne ordentliche Spur zu esoterisch. Aufhängen würde ich es nicht, lieber den Wolf.

Grenzüberschreitend telekonnektiert

Of Topic Halbwissen: Wenn z. B. in Dänemark ein Tiefdruckwettergebiet ist und es deshalb in Deutschland nen Sturm gibt, dann ist das Wetter auch grenzüberschreitend telekonnektiert, oder so?!

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Darüber oder über derartiges anaphorisches erzählt VNV-Nation in zwei weit über 5 Minuten langen fantastisch düsteren Songs, sodass Melancholie zum Hörer telekonnektiert. Ich mag das und zwar beim genauen drüber nachdenken ohne genau sagen zu können warum. Irgendwie entspannt das, grundlos latent traurig zu sein. Warum sonst hätte man auch jemals The Smiths, The Cure oder dergleichen hören sollen?

Natürlich um latent traurig zu sein.

Auf dem Fahrrad neulich wiederentdeckt und jetzt schon das zweite Mal heute auf dem Plattenteller gestartet, insbesondere die zweite Seite mit den beiden Teleconnect Parts 1 und 2 ist wirklich der düster Hammer.

man-and-the-worldDas ganze Transnational Album hat diese wunderbar melancholisch elektrische Energie, egal welchen Track man nimmt. Alles gut, alles feinst düster, feinst poppig würde es ein Düsteralbum des Jahres geben sollen – das hier!

VNV Nation steht im Plattenregal neben VCMG und Warren Suicide, vermutlich einer der verrücktesten Plätze im Regal. Muss ich bei Zeiten mal drüber erzählen über Warren Suicide vor allem, denn Vince Clark und Martin Gore kommen hier ja nicht zu kurz.

Delta Maschine

Welcome to my World!

dm
You should be higher!

Dieses Depeche Mode Album hat ein paar Tracks drauf, die schon sehr nett anzuhören sind, aber eigentlich keinen echten Hit. Die Vorabsingle Heaven war ca. die zweit oder drittschlechteste Single von allen Depeche Mode Auskoppelungen aller Zeiten.

Der Introtrack Welcome to my World wurde bei jedem Hören besser, aber dann ist es auch schon notwendig die Platte umzudrehen, nicht weil da nur fünf Minuten drauf sind, sondern weil die anderen 13 Minuten nicht anhörenswert sind.

dmvinyl

Apropro nicht anhörenswert, die Martin L. Gore Only Depeche Mode Tracks sind seit Home 1997 unerträglicher Einheitsbrei und leider immer mindestens zwei pro Album dabei – aber hier benamst er seinen Kram mal authentisch: My little Universe. Vermutlich ist das Kunst und daher nix für mich alten intolleranten Gestalter.

Damit nicht alle denken, ich bin jetzt auch lieber tot als Depeche Mode – nope. Should Be Higher ist weit oben bei den Tracks des Jahres und ich habe den des öfteren sowohl laut mitgegröhlt, als auch öfter mal als Ohrwurm gehabt. Die D-Seite hat noch vier Bonustracks, die auch alle als offizielle Albumtracks in meinen Ohren durchgehen bzw. da würden sich vier schlechtere offizielle Albumtracks finden lassen.

Außerdem mag ich den Albumnamen, allerdings dafür das Artwork nicht so sehr. Wird wohl niemals in den Vinylrahmen kommen. Ob es das bester Depeche Mode Album des 21. Jahrhunderts ist habe ich mich mal gefragt, aber das ist glaube ich eher nen anderes …

Speicher mit wahlfreiem und direktem Zugriff

Es ist das Mainstreamsüberraschungsalbum 2013, weil keiner so richtig damit gerechnet hat, dass Daft Punk so klingen kann. Ist natürlich ein bisschen klar das ein Daft Punk Album was mit mehreren Händen voll Produzenten Dinge erklingen lässt auch mal mehr und mal weniger nach nicht Daft Punk klingt.

ram-sun
That’s how you know the magic’s right!

Dann muss man sich aber mal drauf einlassen und genießen, wie hier ein moderner Remake der 50er/60er/70er gelungen ist oder um es mit Giorgios Worten zu sagen:

I wanted to do an album with the sound of the 50s,
the sound of the 60s, of the 70s and then have a sound of the future.

Der zu oft gespielten Single Get Lucky hat es das Album zu verdanken, dass es etwas in den Hintergrund gelegt wurde und so nicht den Hauch einer Chance hatte um für das Album des Jahres mitzubuhlen. Mit etwas Distanz und der ständig wachsenden Liebe zu Songs wie Touch und Doing it Right und noch mindestens zwei drei anderen Tracks hätte dieses Album dieses Jahr ne gute Chance mein Album des Jahres zu werden – jetzt ist aber zu spät Daft Punk, schade.

Aber es ist auch schön, wie wir leben wollen.

Daft Punk steht im Regal neben DAF und Dead Can Dance.

Kraniche

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Ich liebe Kraniche. Es sind wunderschöne Vögel, schöner als zB. Störche oder Reiher. Eines der schönsten Logos, ist der Lufthansa Kranich und eine der lustigsten Idee der letzten Tage ist es, Reise Know How Produkte mit Kranich-Drohnen auszuliefern.

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Das 2013er Kranich Album von Bosse ist auch eines der besten Alben, die ich im Schrank habe. Ich muss das auch schon sehr oft gehört haben, denn die beiden Jungs können schon eine Menge Songtexte mitsingen.

Aber wenn einem die Bosse Songs mal an einem Tag zu viel sind, so kann man dieses Album auch direkt einen Tag später schon wieder hören und das geht jetzt schon über ein Jahr so oder so oder so.

Placebo – Laut wie Liebe

placebo
My Computer thinks I am Gay.

Hä? Ich dachte immer Liebe ist leise – naja?!

Letztes Jahr habe ich mir meine dritte Placebo-Schallplatte gekauft, womit ich jetzt die drei neuesten Placebo-Scheiben als Vinyl im Schrank habe.

Von den drei neuesten Alben ist Loud Like Love das beste (und auch das blauste Vinyl) würde ich sagen, fängt an mit dem lustigen Facebook-ist-blöd-Singletrack (Too Many Friends) und hat dann rundum viele poppige und rockige Songs mit der üblich schönen Brian Molko Stimme.

Placebo steht im Plattenregal neben Phoenix und Pink Floyd

Studentenarbeit

Ich muss dringend aufhören Witzforderungen gegenüber Studenten zu machen. Das vorletzte Mal hat es deswegen Schokolade und das letzte Mal Kuchen gegeben, aber Niko hat hier gerade wirklich den Vogel (Kondor!) abgeschossen.

Semesterabschlussaufgabe war: Ein analoges Produkt zu gestalten, also gab es von ihm ein sehr gelungenes Printprodukt – ein Booklet. Topp.

Nur um was zu sagen, wie es hätte noch besser sein können meinte ich: Analoges Produkt okay, fehlt ja leider noch die Schallplatte, damit es wirklich perfekt ist.

Ein halbes Jahr später passiert das:

Grundlagen analoger Gestaltung 2013
Grundlagen analoger Gestaltung 2013

Danke Niko, an Dich und Deinen Vogel!

Verzögerungsstellen

Am Wochenende war es am Twistesee in Bad Arolsen mal wieder soweit, dass eine großartige Anlage mit integrierten Plattenspielern, Licht- und Nebelmaschinen zum Testen von Vinyl in passendem Ambiente bereit stand.

hesitation
Just a copy of a copy of a copy.

Das Nine Inch Nails Album Hesitation Marks aus dem letzten Jahr hat dabei einen hervorragenden Eindruck hinterlassen. Düsterpoppiger Elektrosound bei den ersten beiden Tracks machen diese Album extraerwähnenswert. Insbesondere der etwas weniger gewordende Gitarrenkrach ist hier von mir nicht vermisst worden, andererseits mag ich genau die bei den drei Eingangstracks auf dem Pretty Hate Machine Album.

 

Wo Du stehst

Travis haben jetzt auch schon mehrere tolle Alben geschaffen. 2013 kommt mit Where You Stand – nach einer gefühlt etwas längeren Pause – das schon siebte und gleichzeitig das erste in meinem Plattenregal.

travis

Joshua-Tree-Esque drei Hammer singletaugliche Tracks auf der A-Seite und der Rest dann etwas durchschnittlicher, aber sehr ausreichend um sich in die besten Alben des Jahres einzureihen.

Aber wie auch das Broken Bells und das Strangeland Album reicht es am Ende nicht für das Album des Jahres und dann muss das Album im Regal auch noch neben dem Kleinen bisschen Horrorshow von den Toten Hosen Platz finden.

Verlorene Sirenen

Acht Jahre nach dem letzen Album Waiting For the Sirens‘ Call legte New Order mit The Lost Sirens nochmal ein paar unveröffentlichtes Songs aus der 2005er Produktion auf einer gesonderten Platte nach.

lost_sirensSomit wächst das Gesamtwerk auf sechs Schallplattenseiten und auf 19 Tracks. Das beste daran: Es ist kein Lied davon schlecht, sondern bei einem viertel der Songs handelt es sich vermutlich um welche, die zu den zehn besten New Order Tracks gezählt werden können:

Voll mit Hook Bässen, voll mit Sumner Stimme und voll mit allerbesten 80er PopSynthie Effekten und voll mit PopGitarre.
Gut das New Order die verlorenen Sirenen noch wiedergefunden hat, it makes my Morning Night and Day.

Arktische Amplituden Modulation

Hoppla, ich habe ja schon drei Artic Monkeys Alben auf Schallplatte und das wunderbare Album von The Last Shadow Puppets auch. Gerade hätte ich auch richtig Lust jedes einzelne davon zu hören, aber eins davon habe ich bisher noch gar nicht gehört, weil es nach langer Planerei Auf und Ab und dann doch nicht Kauferei neulich in einer Bürofreitagslaune doch in den Warenkorb gewandert und ausgecheckt worden ist, während der Kollege die Single Do I Wanna Know? im Streamify laufen hatte … Danke für die Hilfe Herr Bock.

am
Amplituden Modulation mit wunderbar integrierter Typografie

Das neue Album heißt AM, Vormittag? Angela Merkel? oder vermutlich eher Arctic Monkeys oder wenn ich mir das Cover so ansehe vielleicht sogar Amplituden Modulation. Das Cover mit weißer AM auf schwarzem BG ist superchique und macht sich sehr gut im Coverrahmen.

Und jetzt wo ich mitten in der zweiten Seite stecke und der Kaffee – If you like your coffee hot, Let me be your coffee pot – etwas wach gemacht hat kann ich sagen: Klingt auch gut – sind Tracks drauf, die es mit den großen aufnehmen können.

Zucker, was wiegt die Liebe?

sugar
Sugar!

Erst vor drei Jahren haben die Editors ein phantatisches Album in einem ebenso tollen Artwork herausgebracht, dazu später mal mehr, da kommt schon The Weight of Love und bringt meinen Track des Jahres Sugar mit. Ein Track der sich ein bisschen wie the Mission anhört, ein bisschen wie Björk und ein bisschen wie der perfekte melancolische Popsong.

Das die Editors im Plattenregal zwischen Duran Duran und Electronic stehen, rundet die Sache irgendwie nett ab, denn das ist ein schöner Platz.

Hilflos und schwach im Palasthotel

Was ist eigentlich das Album des Jahres 2013?

wwlw

Lange, lange war ich hin und her. Die Editors haben so wunderbare Lieder auf dem Album, die Pet Shop Boys haben ein sehr experimentelles ElektroTechnoPop Album gemacht, Bosse hat ein Album voller Kraniche gemacht, Depeche Mode hat ein ganz gutes Album gemacht allerdings ohne Hits und ohne Innovationen …
Aber Tocotronic – Wie wir leben wollen das ist schon was besonderes:

  • Doppelvinyl in knallrot 2x 180g, wie ich mich gefreut habe, ich hatte nämlich nur noch mit der schwarzen Zweitauflage gerechnet, da der Preis niedriger war …
  • es ist ein Tocotronicalbum von ungeahnt gutem Gesamtsound
  • es schuf das Palasthotel, mit vulgären Versen und Songs wie: Abschaffen, Pfad der Dämmerung, Neutrum, Im Keller, How we aim to live

Album des Jahres 2013!