Bestes Schwarzes Gold

Dieses Doppelvinyl ist tatsächlich schwarzes Gold.

Black gold is the Colour the Dawn never comes

Wie fett ein best of Album von den Editors wäre hatte ich noch gedacht, als ich letztes Jahr das sechste Album im Regal hatte. Jetzt gibt es das Album und es sind schon auch 16 echt gute Stücke drauf – drei davon sind nicht auf den sechsen davor: Frankenstein, Upside Down und Black Gold.

Abgesehen von diesen drei Tracks ist das Album natürlich so nun total unnötig, denn die anderen sind ja schon auf den anderen sechs Alben. Auch das Artwork ist normal und schonmal hübscher gewesen, aber nun ist die Editorsalbensammelung eben komplett.

3x best of

3x Violence
3x In Dream
2x The Weight of your Love
2x The black Room
2x An End has a Start
1x In this Land and on this Evening

Ich weiß nicht, ob ich es so gewichtet hätte, vermutlich hätte ich eins mehr von der The Weight of your Love mehr dazu genommen und ein In Dream oder ein The black Room weggelassen und andere Violence Songs genommen. Naja, ich bin ja auch nicht die.



Ist trotzdem ein super best of Album, falls man hier noch ganz ohne Fahrschein ist.

Wie es ist – komm ins Leben

Wake up your Heart and come alive

Im Urlaub hab ich ein paar Plattenschätzchen geschossen, die dann zu Hause auf mich gewartet haben, sodass es nicht so schlimm ist auf einem Sonntag nach fünf Stunden durch den Regen fahren nach Hause zu kommen.

Die As is EP von Nitzer Ebb ist mein persönlicher Headliner der Lieferung. Mir ist von den vier Tracks nur der 6:11 minütige Alan Wilder Mix von Come alive bekannt gewesen, obwohl auch die Kompaktscheibe vier Tracks drauf hatte. Ist egal, man mag sowieso nur den Wilder Track hören, der ist in der Liste der Remixe sehr weit oben in meiner Rangliste – man könnte sagen, es ist der beste Recoil Track, aber da wäre vermutlich Nitzer Ebb nicht mit einverstanden.

Die anderen Platten waren übrigens, die noch nicht vinylabelten Queen Miracle, die neue von Hot Chip, die neue von Trentemøller und das best of Where is my Mind von den Pixies.

In der Dunkelheit hergestellt

Ein Albumtitel der schon wegen Worten wie Dark Freude macht: Made in the Dark

Scheinbar bin ich gerade angefixt durch das Soloalbum von Joe Goddard richtig in einem Hot Chip Flash gefangen. Das erste Lied von Hot Chip welches mir im Ohr hängen geblieben ist, ist auch auf diesem Album: Ready for the Floor.

Viele Songs sind auf sehr unterschiedliche Art und Weise angenehm, daher wird es wohl noch das ein oder andere Wort zu Hot Chip geben die Tage.

Ursache und Wirkung

I don’t have time, to think about my mind

Beim ersten Durchhören klang das neue Keane Album ein bisschen wie ein a-ha Single B-Seiten Sammlung. Was okay ist, aber gewohnt ist man eweng mehr.

Beim zweiten Durchhören klang es ein bisschen, als wenn es ein Killers oder Travis Album (medienherz hat da echt recht), wo etwas viel rumgespielt wurde. Ja okay, soll ja auch nicht langweilig werden, aber der B-Seiten Status bleibt irgendwie.

Beim dritten Durchhören habe ich mich in den Track Put the Radio on verliebt, der war die ersten beiden Male nicht auf der ersten Seite mit drauf oder ich schön abgelenkt – aber es ist wie eine Bee Gees, Travis, a-ha, Trauerbalade. Früher oder später bekommt man mich mit melancolischen Bombast dahin, wo immer man will. Aber echt – es ist großartig. Ich kann gar nicht weiterhören.

Kalifornischer Sohn

Abgefahren, wie oft Morrissey in den letzten Jahren neue Alben veröffentlicht.

California Son ist kein Überflieger Album wie You’re The Quarry, aber es ist gelungen und hat mit Suffer the Children einen herausragenden Track an Bord.

Für einen Track des Jahres oder das Album des Jahres wird es nicht reichen, aber das trashige Plattencover ist lustig, wenn man bedenkt wie der Mozza sonst so drauf ist.

Wellen

There you go again with your first world problems

Ripples ist mein erstes Ian Brown Album. Im ersten Büro haben wir mal eine zeitlang die Napster geliehenen Files von The Greatest of Ian Brown gehört (F.E.A.R. und so), dass war ganz nett im Ohr und so verhält es sich nun auch mit dem ersten Vinyl.

Nach wie vor eine nette Gesangstimme von Ian und ordentlich verschiedenste Instrumente drumherum am dudeln.

Brown findet Platz zwischen Bros und Bush.

Republik

Vor kurzem ist ein Livealbum von New Order erschienen. Sowas ist ja nicht wirklich ein neues Album, sondern in der Regel alte Musik mit störendem geklatsche (so nannte mein Vater das immer). Trotzdem ist da ein Opener drauf, der so anders war, dass ich ihn nicht wieder erkannt habe und der der Grund war, endlich das Republic Album von New Order zu kaufen.

Listen – I may be wrong but you are missing.

Das hatte ich nicht einmal als Kompaktscheibe bis zu diesem Zeitpunkt und in Summe fand ich das auch nie richtig gut. Der Gag schlechthin ist aber, dass ich auch auf der Republic nach wie vor den Song Times Change nicht erwähnenswert finde, er aber als Opener auf dem Summe Album der Hammer ist und nicht wegen des Geklatsches.

Regret und Ruined in a Day sind allerdings Lieder, die auf Vinyl in reichweite im Regal zu finden sein sollen.

War eine Frage der Zeit

The 12inches 1986 / 1987

Hey, ich habe mir ja dann tatsächlich noch die Sammelboxen gekauft, auch wenn die teuer waren und wenn ich die Hälfte davon nun doppelt habe.

Hatte allerdings vergessen, wie fantastisch der New Town Mix von A Question of Time ist. Fan-tas-tisch

and it’s running out for you

Geschichte der Modernität, wenn Du es willst

Orchestral Manoeuvres in the Dark ist im fußballerischen Sinne gesprochen, der ewige vierte in der zweiten Liga. Die Band, die bei mir nie mit den ganz großen mitspielen durfte, den Aufstieg dorthin nie ganz geschafft hat. Selbst bei den stärkeren Songs in den 80ern oder frühen 90ern, waren immer die anderen deutlich besser.

Modern of History ist auch so ein Album, das es fast geschafft hätte: Es ist nämlich eigentlich sehr gut, man kann sich viele Songs darauf sehr gut anhören und ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass If you want it überragend ist.

Dann sind da aber auch wieder so ein paar Stücke drauf, die experimenteller Quatsch in meinem Ohr sind und genau sowas gab es früher auch immer mal wieder. Damit manövriert sich OMD irgendwie dann immer ins dunkele, aber ins falsche, denn eigentlich finde ich ja Lieder ganz geil, die sich an Dunkelheit orientieren.

Über das Album danach aus 2017 möchte ich nicht reden, falls nicht irgendwer danach fragt.

Der Gefallene und der Wilde mit den Liedern aus einer zebrochenen Welt

Es passiert immer wieder, dass die Spotify Liste der Woche mich auf gute Tracks aufmerksam macht, aber noch nie so stark wie letzte Woche.

weiß – weinrot – schwarz

Das Resultat sind zwei Gary Numan Platten aus dem Jahr 2017 und 2018 – The Fallen e.p. und das sein Album Savage.

Während bei Spotify alles ein Album mit Bonus ist, muss der Vinylsammler tatsächlich zwei Platten dem Warenkorb hinzufügen, denn die Bonustracks sind auf der 2018er e.p. inkl. It will end here der beste Track von beiden Platten.

Auf dem Savage Album sind aber auch vier oder fünf richtig starke Lieder drauf. Sie sind gesanglich und düsterpoppig sehr auf meinem Geschmackslevel. Viele der Stücke klingen nach hervorragenden Abspannfilmliedern.

Das Artwork ist typografisch nett, westweltlich lesbare Schrift mit arabischem Anstrich an den Buchstaben.

Gary Numan ist trotz seiner 80er Anteile noch neu in meinem Plattenregal und findet neben The Notwist und OMD einen super Platz.

PS: Sorry SEO für den viel zu langen Titel dieses Beitrages.

Agenda bzw. Begenda

What are we gonna do about

Man Boys, es ist zwar kuhl einfach mal so eine EP rauszuhauen, aber die Tracks sind doch allesamt B-Seiten, also auch die beiden auf der A-Seite. Hätte ein kuhles Geburtstagsgeschenk werden können, hätte. Aber das Cover ist irgendwie kuhl und das mobile optimierte Hochkanntvideo von Social Media ist schon auch lustig.

the rich?

Hoffentlich ist das nur ein MessstangenTrick, um die Erwartungen an das Herbstalbum zu regeln …

Jenseits von Depeche Mode

Useless

Ultra, das ist jenseits von irgendwas. Das Ultraalbum ist das erste Depeche Mode Album nach dem Abgang von Alan Wilder, also quasi jenseits von Depeche Mode mit Alan Wilder?

Der Haussegen hat die Tage behauptet, dass das eventuell das beste Depeche Album ist, aber meine 97er Pressung ist sicherlich das mit der schlechtesten Qualität, aller meiner Depeche Platten.

Darum habe ich das zweite Mal wissentlich ein Album zum zweiten Mal bestellt, bzw. letzens einmal im Internetladen bestellt und im April 1997 bei Ween in bar erworben.

Damals musste ich mich sehr lange an den neuen Sound gewöhnen und habe sehr lange die Wildersounds vermisst, aber dann doch Song um Song lieben gelernt und am Ende gar Home für einen der besten Songs aller Zeiten definiert und ihn auch einen halben Schwedenurlaub als Ohrwurm durch Skandinavien geschleppt.

Auch die anderen Tracks sind mir mittlerweile an Herz gewachsen und so würde auch ich behaupten, das Ultra schon zu den besseren Alben gehört ohne jedoch Violator zu erreichen, aber es dürfte tatsächlich in der Breite vielleicht besser sein, als so manche andere Platte.

Barrikaden und die andere Seite

Was habe ich letztes Jahr die Editors abgefeiert und ganz zurecht, denn die haben auch einfach mal in den letzten Jahren ständig geniale Alben und Tracks abgeliefert. Die Lieder sind noch immer frisch und gar nicht aus dem Ohr, da gibt es zunächst schon wieder einen Song, der irre genial ist und zweifelsohne was mit den Editors zu tun hat, aber beim genauen Informieren The Other Side von Unkle feat. Tom Smith ist.

Für mich ist der Track auf dem Weg zum Track des Jahres, wenn das Musikjahr so mau bleibt wie bisher.

Aber dann kam auch noch ein Editors Album raus. Ein neuer Track drauf, der auch noch von Alan Moulder produziert und sieben BlackMassSession Tracks. Andere zumeist abgespeckte Versionen von Violence-Tracks. Baracades, der echte neue Track, ist ein Coldplay-Song bei dem ich erstmal recherchieren musste, ob da Chris Martin seine Stimme mit im Spiel hat, den so klingt es jedenfalls. Sehr nett, aber doch leicht im Schatten von The Other Side.

Unkle’s The Road II, ist ein dreifach Album auf dem alle anderen Lieder schon sehr anders sind, teilweise ganz nett anzuhören, aber es ist bestimmt mein erstes TrippleVinyl, mit dem Effekt: eine Single hätte es auch getan.

Unkle kommt in das Regal neben U2 und Farin Urlaub.

Ein leichter Fall von Überbomben und der Tempel der Liebe

Are you living for Love?

Die Sisters of Mercy sind mir tatsächlich schon aus der Schlagerralley auf die Kassette gekommen mit dem Greatest Hit Dominion. Danach sind sie erst mit Temple of Love 1992 wieder in mein Ohr zurückgekommen und auch mit der 7″ aus dem Saturnplattenladen in Köln – die vermutlich letzte Single, die ich aus einem Top 100 Regal gekauft habe im Herbst 1992.

Das Slight Case of Overbombing Greatest Hits Volume One Album habe ich erst zur Wiederauflage letztes Jahr gekauft, sind einfach so viele gute Lieder drauf, dass es sich lohnt, das Doppelschwarze Vinyl im Regal stehen zu haben, ohne dafür den Hammerpreis für eine 93er Presse zu zahlen.

Jedenfalls habe ich direkt die beiden Vision Thing und Floodland Alben in die Abstellkammer gebracht, da die guten Songs nun auch auf der Platte drauf sind und das Regal einfach nicht größer wird, wenn man sich Platten kauft ohne das Regal zu erweitern …

Elektrische Linie

Joe Goddard macht seit diesem Solo Album nicht mehr nur, dass sich Hot Chip elektrisch, abwechslungsreich und spannend anhört, sondern auch sein Album Electric Lines selber ein kleines Meisterwerk ist.

Aktuell bin ich gerade mal wieder schwer angetan von dieser Musik und habe mir entsprechend zwei alte Hot Chip Alben gekauft, die mich die letzten Tage schon im Auto etwas verfolgt haben.

Electric Lines hat vier Plattenseiten und endet auf Seite D mit dem fantastischen Song Music is the Answer, der zwar der absolute Hit auf dem Album ist, aber die anderen elf Songs sind auch alle gelungene Werke. Sehr schön ist, dass obwohl es sich ja um ein Joe Goddard Album handelt, seine Bandkollgen teilweise trotzdem an Songs mitgewirkt haben.

Wenn ich sage

Eine sandfarbendes Doppel-Vinylalbum war für die ersten Pressungen angesagt und da dachte ich: Sand hat eine kuhle Farbe! Was ich aber bekam war krankblasses lachsfarbendes Vinyl und eine überhaupt nicht beschriftet Platte wie Packung. An keiner Stelle stand, wie die Lieder heißen oder wie lang sie sind oder auf welcher der vier Seite sie sind.

Immerhin steht delta A auf der ersten Seite, sodass ich mir dann eben nach dem ersten Hören zwar merken konnte, dass nen paar Tracks ganz gut sind, aber nicht wie sie heißen. So ist das Album mehr oder weniger ungehört ins Plattenregal eingezogen.

Heute stoplerte ich dann im Auto über If I say – Delta. Und dachte mir, okay das ist scheinbar eins von diesen wirklich guten neuen Songs vom Deltaalbum und es direkt nochmal aus dem Regal geholt, um es komplett zu hören. Diesmal mit einer Trackliste aus dem Videotext Internet, allerdinsg nicht ohne sich nochmal zu fragen, was das soll – keinerlei Infos auf die Platte oder die Verpackung zu schreiben und stattdessen Fotos von unglaublich vielen Leute draufzudrucken, die bestimmt alle nett sind, aber auch keiner weiß, wie die heißen und was die für einen Auftrag haben.

Musik war meine erste Liebe

The Music of the Future, the Music of the Past.

Es ist ja von Anfang an der Slogan, den ich nicht nur über den Blog geschrieben habe, sondern der auch über meinem Leben steht,
Music was my first Love

Mal keine Musik mehr zu haben, könnte schon mit das Schlimmste sein, was es gibt, denn zu den anderen schlimmen und aber auch schönen Dingen, gibt es Musik um sie auszuhalten oder um sich dran zu erinnern.

John Miles hat es aber eben sehr gut auf den Punkt gebracht und es dann auch noch sehr dramatisch in Geräusche umgewandelt. Und ich hatte es bis vor ein paar Tagen nicht auf Schallplatte – skandalös.

Ganz spannend übrigens, dass der Song von Alan Parson produziert wurde, der auch die Beatles zu Let it Be-Zeiten produzierte.

Immer noch in meinen Gedanken

Vor 2011 war es verboten im Büro Dido zu hören, da sie den Hasemann irgendwie zu sehr an die Ex erinnerte und eine gewisse Ähnlichkeit war auch nicht von der Hand zu weisen, dennoch hat Dido auch zu der Zeit schon den ein oder anderen netten Track gebaut und zwar meistens zusammen mit ihrem Bruder Rollo aka. Faithless.

Genau so ein Track fesselt mich die ganze Woche schon – Hurricane

Im fortgeschrittenen 2019 überlege ich, was bisher mit dem Jahr nicht stimmt, wenn ein Dido Song bisher der Track des Jahres ist. Läuft nicht 2019, oder?

Dido neu ist im Plattenregal und so wird sich das Album einsortieren zwischen Depeche Mode und Digitalism, wenn es sich aus der DerzeitOftGehörtBox verabschiedet

I wanna think that you look good as you rise.

All diese toten Jungs in unserer Heimatstadt

Also dass das Lied von den vielen toten Jungs in der Heimatstadt handelt, haben die Kinderohren nicht einmal mitbekommen, aber ein toter Vogel auf dem Plattencover und wenn es „nur“ eine Elster ist war für den Bilderrahmen definitiv ein nogo.

Friedhof der Kuschelelstern

Für das medienherz war ein nogo mir die Platte als Geschenk mit ins Krankenhaus zu bringen, wenn dadrin von toten Jungs in der Heimatstadt gesungen wird.

Trotzdem sollte man diese wunderbare EP nicht so weit wegpacken, denn der Song Dead Boys und der Prelude des Songs gitarrenakkustisch sind supertolle Tracks und auch der Rest auf der sechs Tracks Platte muss sich nicht verstecken und klimgt dank der 45RPM auch kuhl.

Wunderbar melancholischer Gitarrenpop zu einer charismatischen Sam Fender Stimme. Hier freue ich mich definitiv auf mehr Musik des Künstlers, aber bitte weniger tote Tier auf das Cover in Zukunft, okay?!

Fender kommt ins Plattenregal zwischen Fat Boy Slim und Fettes Brot, wenn das nicht fett ist …

Was immer Menschen sagen was ich bin, bin ich nicht!

15,95 EUR

In den letzten Jahren haben sich die Arctic Monkeys mit einer ganzen Reihe Tracks und Alben ins Ohr reingeschlichen, ohnedass ich sie wieder gehen lassen wollte. Whatever People say I am, that’s what I’m not gehört gar nicht so sehr zu den besten Alben der Arctic Monkeys, aber I bet that you look good on the Dancefloor ist natürlich einer meiner ever Lieblingssongs.

Richtig lustig war, es mit dem falschen Twitter Account im Namen des Kunden zu behaupten, dass ich wette, medienherz würde gut auf der Tanzfläche aussehen – was ja stimmt aber nichts mit schweizer Finanznachrichten zu tun hat.

Ein Trugbild läuft soeben durch meine Gedanken

Ben_ hat vor kurzem einen Link zu einem Label verschickt, dass Vinyl immer in schwarz und in multicolored, liebevoll einfärbt. Ich habe aber das Label wieder vergessen, weil die Musik eher komischer Natur war.

I’ve got you rushing through my Mind

Jetzt habe ich aber eine so ulkig eingefärbte Platte von Josefin Öhrn + The Liberation aus dem britischen RocketREcordingLabel erworben. Das Album Mirage ist in grün/lila verlaufendem Farbspiel erschienen.

Aber gekauft habe ich die Platte, wegen des Tracks2 auf der Seite2 – Rushing through my Mind ist einer der entspanntesten Songs, die ich zuletzt im Ohr hatte.

Lass sie Außerirdische sein

Freitagabendmusik, Dark Wave, Elektronik aber düster – es ist wunderbare Musik, sie ist melancholisch, etwas gruselig, etwas albern, etwas was man jetzt zum Übergang Richtung Frühling mal ganz gut haben kann.

220 is no speed for you

Das allwissende Spotify hat mir schon zweimal für meinen Mix der Woche Songs aus dem Album Let them be Aliens vorgeschlagen: Alien und Du scrollst, beide super starke Düsternesshymnen. Das Vinyl kommt blutrot daher, was irgendwie die falsche Farbe für DarkWave ist, wie ich finde. Hätte rihig schwarz sein können und meinetwegen nach Patchouliöl duften können.

Im Regal ist ein Platz zwischen Lady Gaga und John Lennon reserviert, wenn meine Düsterphase in ein paar Tagen mal wieder vorbei ist.

Simulationstheorie

Nochmal eine ganz dicke Überraschung für 2018 aber zu spät um es noch in den Jahresrückblick zu mogeln. ist das neue Muse Album Simulation Theory.

From magenta to bright blue

Weil mich Muse immer so sehr an mein und Kims erstes Jahr Medieninformatik an der FH erinnert mag ich die Experimentierbrachialisten per default. Auch dieses mal ist das Experimentieren in mehreren Track super gut gelungen. Der Opener Algorithm und der Track Propaganda sind die Knaller auf der Alpha Seite. Auf der Beta Seite mag ich den Song Big Down, weil er so wunderbar an alte Klassiker erinnert. Cover ist auch hübsch und es ist meine erste Muse Platte für das Regal, die dort ihren Platz zwischen Münchener Freiheit und Mysterious Arts, äh nein Das Omen gerade in die Arolsenkiste umsortiert The Naked and Famous findet. Kuhl, Münchener Freiheit

Hab ich recht?

Der Fundus an Songs, der im Produktionszeitraum vom Chorus Album von Erasure erschaffen wurde, ist wirklich unglaublich. Die vierte und letzte Singleauskopplung 1991 ist der Am I Right? e.p. gewesen. Auf dieser e.p. sind neben einem fantastischen Dave Bacombe Mix von Am I Right? auch noch drei Nichtalbumtracks, die allesamt den Ruf von Chorus nicht geschmälert hätten, wenn sie auf dem Album gewesen wären, oder anders: da gab es deutlich schlechtere Songs auf den vier Alben vor Chorus.

Zusätzlich zu dieser schon fantastischen Platte gab es obendrein auch noch eine Weihnachtsedition mit anderen drei Mixen (einmal von keinem geringeren Mute-Kumpel als Moby) und der Elektroalberei namens B3.

Chorus (Vegan Mix) with additional Vocals by Moby – Dreizehn Mark WOM Köln